Frauenfelder Jungpartei gehört bald der Geschichte an

Die Frauenfelder Jungpartei (FJP) schielte bei den Gesamterneuerungswahlen im März 2019 auf den Sprung in den Gemeinderat. Geklappt hat es nicht. Jetzt mangelt es der FJP an politischem Rückhalt, weshalb sie sich wieder auflöst.

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Die drei FJP-Kandidaten Thomas Högger, Felix Wiedersheim und Philip Höpli vor dem Rathaus.

Die drei FJP-Kandidaten Thomas Högger, Felix Wiedersheim und Philip Höpli vor dem Rathaus.

(Bld: Donato Caspari,
2. Dezember 2018)

(sko) Nach anderthalb Jahren verschwindet die Frauenfelder Jungpartei (FJP) wieder von der politischen Landkarte. «Wir haben auf Grund von fehlendem politischen Rückhalt der Wählerschaft beschlossen, unsere Aktivitäten als Frauenfelder Jungpartei auf Eis zu legen und die Partei per Ende April aufzulösen», teilt FJP-Präsident Philip Höpli mit.

Die FJP gründete ihre Partei Ende 2018, um hinsichtlich der Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderates im März 2019 zumindest mit einem der drei auf der eigenen Liste vertretenen Kandidaten ins Frauenfelder Stadtparlament einzuziehen. Bei der Wahl schliesslich holte die FJP lediglich 1,9 Prozent der Wählerstimmen und verpasste damit den Sprung in den Gemeinderat klar.