Frauenfelder Grossbaustelle biegt trotz grossen Unsicherheiten auf die Zielgerade ein

Die dritte Etappe bei der Baustelle am Verkehrsknoten St.Gallerstrasse/Marktstrasse beginnt. Trotzdem gibt’s viele offene Fragen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus.

Samuel Koch
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Das unterbrochene Gleis am Frauenfelder Marktplatz.

Das unterbrochene Gleis am Frauenfelder Marktplatz.

(Bild: Sebastian Keller)

Voll im Zeitplan. So fasst Jürg Schär die aktuelle Situation rund um die Frauenfelder Grossbaustelle St.Gallerstrasse/Marktstrasse zusammen. Der Projektleiter des kantonalen Tiefbauamtes macht sich aber trotz dritter Etappe Sorgen, ob die Baustelle nach monatelangen Arbeiten wie geplant bis zu den Sommerferien fertig wird.

Jürg Schär, Projektleiter kantonales Tiefbauamt.

Jürg Schär, Projektleiter kantonales Tiefbauamt.

(Bild: Mario Gaccioli)

Denn wie in allen Branchen treffen die Auswirkungen des Corona-Virus auch die Tiefbaubranche mit aller Härte. Schär sagt:

«Wir wissen nicht, wie, wann und ob es überhaupt weitergeht.»

Derzeit würde gar in Betracht gezogen, dass Baustellen auf Thurgauer Strassen komplett eingestellt werden könnten.

Am Bahnhof Frauenfeld weist eine grosse Tafel auf einen Bahnersatz hin.

Am Bahnhof Frauenfeld weist eine grosse Tafel auf einen Bahnersatz hin.

(Bild: Samuel Koch)

Wie einem Baustellenbericht der Stadt zu entnehmen ist, haben die Arbeiter zuletzt auf der westlichen Fahrspur der St.Gallerstrasse einen provisorischen Belag eingebaut, um die Arbeiten des Abschnitts auf der Seite der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) zu starten.

Seit Samstag, 14. März, jedenfalls laufen gleichzeitig die Gleisbauarbeiten der FWB. Deshalb verkehrt das Wiler-Bähnli sicher bis und mit Donnerstag, 9. April, nicht auf dem letzten Abschnitt bis zum Frauenfelder Bahnhof SBB. Es verkehrt ein Ersatzbus.