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Frauenfelder Grossbaustelle betrifft auch die Wiler-Bähnli-Pendler

Die Grossbaustelle St. Gallerstrasse/Marktstrasse ist eng verknüpft mit Sanierungsarbeiten der Frauenfeld-Wil-Bahn, die ab zirka 2026 im Viertelstundentakt verkehren soll. Zudem gibt es weitere Neuerungen rund um die Haltestelle Marktplatz.
Samuel Koch
Die Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) verbindet die Gemeinden durchs Murgtal. (Bild: Reto Martin)

Die Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) verbindet die Gemeinden durchs Murgtal. (Bild: Reto Martin)

Spürbar ist sie für alle. Die Grossbaustelle St. Gallerstrasse und Marktstrasse dürfte zwischen August 2019 und voraussichtlich Oktober 2020 von allen Verkehrsteilnehmern viel Geduld fordern.

Nebst dem Individualverkehr – ob motorisiert oder nicht – ist von der Sanierung auch der ÖV betroffen. Die Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) fährt täglich von Süden her via Haltstelle Marktplatz zum Bahnhof Frauenfeld und umgekehrt.

Um Platz für den verlängerten Linksabbieger des Strassenverkehrs in Richtung Marktstrasse zu schaffen, baut die FWB das zweite Gleis und das Mittelperron zurück, wie Daniel Lenggenhager, stellvertretender Leiter Infrastruktur der FWB, bei der Medienorientierung am Dienstagnachmittag sagte. «Die Weiche kommt weg und das Gleis wird leicht angepasst», sagte Lenggenhager.

Daniel Lenggenhager, stellvertretender Leiter Infrastruktur Frauenfeld-Wil-Bahn. (Bild: PD)

Daniel Lenggenhager, stellvertretender Leiter Infrastruktur Frauenfeld-Wil-Bahn. (Bild: PD)

Zudem sorge die Erhöhung des Perrons auf einer Länge von 45 Metern für die nötige Behindertengerechtigkeit. Wann genau die FWB-Neuerungen mit Kosten von rund 1,3 Millionen Franken gebaut werden, hängt von den strassenbaulichen Zeitplänen von Stadt und Kanton ab. Bisher sicher ist, dass die Wiler-Bähnli-Pendler während dieser Zeit an einem Provisorium vor dem Feuerwehrdepot aussteigen müssen. Lenggenhager sagte:

«Die Strecke bis zum Bahnhof muss in dieser Zeit gesperrt bleiben.»

Und für die Fussgänger, welche die St. Gallerstrasse und die Gleise queren, gibt es neu eine Barriere.

Viertelstundentakt neu auf 2026 terminiert

Der Nationalrat hat Anfang Juni im Rahmen des Bahnausbauschritts 2035 beschlossen, 12,9 Milliarden Franken in die Bahninfrastruktur zu investieren. Davon profitiert auch die Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB), die während der Hauptverkehrszeiten ab zirka 2026 im Viertelstundentakt verkehren soll. Die Auswirkungen des Ausbaus auf der Strasse wurden in einer Studie untersucht. So muss das neue Verkehrsregime am Knoten St. Gallerstrasse/Marktstrasse umgesetzt werden, soll die Leistungsfähigkeit der Strassen mit der Takterhöhung nicht verschlechtert werden. (sko)

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