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Frauenfelder Gemeinderat stellt klare Forderungen zur Zukunft der Stadtkaserne

Das Frauenfelder Stadtparlament ist sich mehrheitlich einig über die Stossrichtung bezüglich Zukunft der Stadtkaserne, die 2023 von Bund freigespielt werden dürfte. Die Gemeinderäte von links bis rechts haben gegenüber dem Stadtrat aber auch Forderungen.
Samuel Koch
Der Haupttrakt der Frauenfelder Stadtkaserne. (Bild: Donato Caspari, Dezember 2016)

Der Haupttrakt der Frauenfelder Stadtkaserne. (Bild: Donato Caspari, Dezember 2016)

Die Entmilitarisierung der Frauenfelder Stadtkaserne verzögert sich weiter. Wie von der Grundeigentümerin Armasuisse vor kurzem zu erfahren war, bis 2023. Nun hat der Gemeinderat am Mittwochabend über die Interpellation «Unsere Stadtkaserne nicht aus der Hand geben!» der CH-Gemeinderäte Sandra Kern, Peter Hausammann und Robin Kurzbein und den Inhalt der Beantwortung des Stadtrates vom April diskutiert.

Freude über Konsens bezüglich Stossrichtung

Erfreut stellte Kurzbein fest, dass bezüglich Stossrichtung für die Zukunft der Kaserne im ganzen Rat Konsens herrscht. Den Stadtrat ermunterte er, in den Verhandlungen weiter auf einen Kauf zu bestehen. Zudem fehlen etwa ein Zeitplan sowie Antworten zur Mitwirkung des Stimmvolkes. Christian Mader sagte für die Fraktion SVP/EDU:

«Aktuell können wir nichts aus der Hand geben, weil wir nichts in der Hand haben.»

«Die Stadt muss eine führende Rolle einnehmen», meinte Samuel Kienast von der CVP/EVP. «Aber es ist nicht die Aufgabe der Stadt, die Kaserne zu besitzen und zu führen.» Irina Meyer warnte davor, dass die Armasuisse «nicht Taktgeberin bei der Entwicklung künftiger Nutzungsformen sein darf» und erwähnte mögliche Unterbaurechtsverträge. Pascal Frey (Fraktion SP) forderte vom neu besetzten Stadtrat, dass er die Köpfe nochmals über die Landkarte hält. Im Rat mehrmals zu hören waren Forderungen nach mehr Informationen über die Verhandlungsfortschritte.

Waffenplatzkommando lädt zu Begehung ein

Andreas Elliker, Stadtrat und Departementsvorsteher Bau und Verkehr. (Bild: Andrea Stalder)

Andreas Elliker, Stadtrat und Departementsvorsteher Bau und Verkehr. (Bild: Andrea Stalder)

«Ich kann Ihnen versichern, der Stadtrat ist sich bewusst, wie wichtig dieses Areal ist», entgegnete Stadtrat Andreas Elliker. Bei einer allfälligen Übernahme im Baurecht – wie von Armasuisse in Aussicht gestellt – könne die Stadt bei der Nutzung mitbestimmen. Dafür seien auch die Ideenwettbewerbe durchgeführt worden. Elliker meinte:

«Die Verhandlungen laufen.»

Der Gemeinderat werde wieder informiert, sobald es Neuigkeiten gebe. Erst kürzlich habe Waffenplatzkommandant Felix Keller zugesagt, dass er den Gemeinderat zu einer Begehung einlädt.

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