Frauenfelder Gemeinderat bewilligt Umbau der Physio-Praxis im Alterszentrum Park

Das Stadtparlament Frauenfeld sagt einstimmig Ja zu einem Baukredit von 965'000 Franken.

Stefan Hilzinger
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Mit dem Umbau des Physiotherapiepraxis verschwindet das sanierungsbedürftige Therapiebad im Haus Ergaten. (Bild. Andrea Stalder)

Mit dem Umbau des Physiotherapiepraxis verschwindet das sanierungsbedürftige Therapiebad im Haus Ergaten. (Bild. Andrea Stalder)

Das Alterszentrum Park (AZP) darf das Therapiebad im Haus Ergaten stilllegen, die Fläche zu Gunsten der Physiotherapie umnutzen und die Praxis erneuern. Der Gemeinderat sagte am Mittwochabend einstimmig Ja zum notwendigen Baukredit von 965'000 Franken.

Sowohl Gemeinderat Samuel Kienast (EVP) als Sprecher der Geschäftsprüfungskommission Gesellschaft, Gesundheit und Freizeitanlagen als auch die Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen stellten sich hinter das Vorhaben. Der Betrieb des Bades sei seit Jahr und Tag defizitär und eine Sanierung zu kostspielig. Die räumlichen Verhältnisse der Physiotherapie seien schlicht unzumutbar, lautete der Tenor. Eine Praxis mit zeitgemässer Infrastruktur sei ein wichtiges Angebot für das AZP.

Sanierung ist «durchaus plausibel»

Stadträtin Elsbeth Aepli Stettler (Bild: Donato Caspari)

Stadträtin Elsbeth Aepli Stettler (Bild: Donato Caspari)

Gemeinderätin Anita Bernhard-Ott gab für die Fraktion CH/Grüne/GLP zwar zu bedenken, dass das Haus Ergaten laut Botschaft in einigen Jahren ohnehin von Grund auf saniert werden müsse, dennoch seien die Gründe für die jetzige Sanierung «durchaus plausibel». Stadträtin Elsbeth Aepli Stettler freute sich über die grosse Zustimmung aus dem Rat. «In die Erneuerung fliessen keine Steuergelder», sagte die Vorsteherin des Departementes für Alter und Gesundheit. Ambulante Physiotherapie und Rehabilitation sei für ältere Menschen besonders wichtig. Aepli Stettler:

«Wir wollen möglichst fitte Senioren.»

Die seit 2015 im Ergaten eingemietete Praxis «Physio im Park» mit sechs Therapeuten bleibt dem AZP erhalten. Über einen höheren Mietzins wird sich die Praxis am Um- und Ausbau beteiligen. 35 bis 40 Prozent der Patienten stammen laut Aepli Stettler aus dem AZP, der Rest kommt von extern.