Frauenfeld: Präsident des Quartiervereins Vorstadt verteilt eigenhändig Zahlungserinnerungen

Im Vorstand des Frauenfelder Quartiervereins Vorstadt gaben zwei Mitglieder ihren Rücktritt. Neu hat die Versammlung Kati Schwager gewählt. Die Suche nach einem weiteren Vorstandsmitglied gestaltet sich dagegen schwierig.

Stefan Hilzinger
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Der Vorstand des Quartiervereins Vorstadt: Kassier Martin Schlaf, Stefan Abate, Petra Gimmi (verabschiedet), Thomas Jakob (verabschiedet), Kati Schwaiger (neu) und Präsident Hanspeter Kanz. (Bild: Stefan Hilzinger)

Der Vorstand des Quartiervereins Vorstadt: Kassier Martin Schlaf, Stefan Abate, Petra Gimmi (verabschiedet), Thomas Jakob (verabschiedet), Kati Schwaiger (neu) und Präsident Hanspeter Kanz. (Bild: Stefan Hilzinger)

Um ein Haar wäre die Jahresrechnung 2018 ausgeglichen geworden, doch weil weiterhin 13 Mitglieder ihren Jahresbeitrag von 20 Franken nicht überwiesen hatten, musste der Quartierverein Vorstadt für 2018 einen Verlust von gut 360 Franken hinnehmen, wie Kassier Martin Schlaf an der Jahresversammlung Ende Woche sagte.

31 von 157 Mitgliedern nahmen an der Versammlung des ältesten Frauenfelder Quartiervereins in der Mensa der Kanti teil. Die säumigen Zahler liegen Präsident Hanspeter Kenz auf dem Magen.

«Ende Jahr habe ich 30 Zahlungserinnerungen persönlich in die Briefkästen geworfen.»

Zu Fuss sei er unterwegs gewesen. «So habe ich unser Quartiert wieder einmal kennengelernt. Dennoch finde ich es bemühend, dass manche es nicht fertig bringen, das Geld bis im Mai zu überweisen.»

Seine Rüge richte sich aber nicht an die Anwesenden. Der Vorstand sah auch keine Veranlassung, den Beitrag zu erhöhen, obwohl das Budget 2019 einen Rückschlag von gut 1600 Franken vorsieht. Vereinsvermögen sei dank, liege dies drin. Die Versammlung bewilligte Rechnung und Budget einstimmig.

Von zwei Vakanzen im  Vorstand eine besetzt

Schwierig gestaltete sich die Suche nach Vorstandsmitgliedern. Petra Gimmi (nach acht Jahren) und Thomas Jakob (nach sechs Jahren) gaben ihren Rücktritt. Als Ersatz gewählt hat die Versammlung Kati Schwaiger. Eine zweite Person wird noch gesucht.

«Ich sehe da im Publikum schon einige Kandidaten»

sagte Kanz. In seinem Grusswort informierte Stadtrat Urs Müller, dass demnächst die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Kreuzung Erchingerhof starteten. Die Arbeiten dauerten sechs bis acht Wochen.