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Oratorienchor Frauenfeld legt grossen Wert auf romantischen Fluss

An seinen Jahreskonzerten führt der Frauenfelder Oratorienchor mit Antonin Dvoraks «Stabat Mater» ein für die Besucher attraktives und für den Chor anspruchsvolles Werk auf. Dirigent Christian Dillig schaut der ersten Aufführung diesen Sonntag erwartungsfroh entgegen.
Christian Dillig, Dirigent des Oratorienchors (Bild: PD)

Christian Dillig, Dirigent des Oratorienchors (Bild: PD)

(pd) An seinen Jahreskonzerten führt der Oratorienchor mit Antonin Dvoraks «Stabat Mater» ein für die Besucher attraktives und für den Chor anspruchsvolles Werk auf. Dirigent Christian Dillig schaut der ersten Aufführung diesen Sonntag erwartungsfroh entgegen. So wie Christian Dillig im Cafè Promenade Platz genommen und sich einen Milchkaffee bestellt hat, wirkt er zufrieden – daran kann auch der meteorologische Sturm nichts ändern, der an diesem Abend durch die Stadt fegt.

«Unser Probenwochenende in Ilanz war ausserordentlich gut besucht, und die Sängerinnen und Sänger haben dabei meine Erwartungen als Dirigent erfüllt», freut sich der musikalische Leiter des Oratorienchores. Denn das ist beim anspruchsvollen Werk, das einige heikle Acapella-Stellen aufweist, nicht selbstverständlich.

Probewochenende verlief erwartungsgemäss gut

Deshalb sei die Frage erlaubt: Auf was hat denn der Maestro bei der Einarbeitung des über 90 Minuten dauernden Dvorak-Werkes «Stabat Mater», das gleichermassen einen Dualismus aus Leid und Trost «atmet», besonders geachtet? Dillig meint:

«Ich habe grossen Wert auf das gelegt, was ich den «romantischen Fluss» nenne. Man muss dieses verinnerlichte Werk nicht kitschig machen, aber es soll strömen und darf nicht zu trocken sein.»

Dvoraks «Stabat Mater», welches der Komponist unter dem Eindruck des Todes seiner drei Kinder schrieb, die alle binnen eines Jahres starben, lag dem Dirigenten «schon immer sehr am Herzen». Deshalb ist es Dillig wichtig, dass «wir bei unseren Konzerten einen gewissen Ton treffen». Beim Probenwochenende war dies der Fall. «Da gelang es dem Chor gut, die Stücke, die ja dann nicht vom Orchester getragen werden, selbst aufzufangen», sagt Dillig.

Kontinuität bei der Wahl des Orchesters

Apropos Orchester: Wie schon im Vorjahr arbeitet der Oratorienchor auch heuer mit der Camerata Schweiz zusammen. «Es hat damals sehr motiviert und gut mitgearbeitet. Dass wir dieses gute Zusammenspiel auch dieses Jahr wieder anstreben, versteht sich fast von selbst. Ich bin da sehr zuversichtlich, dass wir, und somit auch unser Publikum, von der Kontinuität in der Zusammenarbeit profitieren wird», meint Dillig.

Als Solisten wirken bei den beiden Aufführungen vom Sonntag, 17. März, und Sonntag, 24. März, welche jeweils um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Frauenfeld zu hören sein werden, Mechthild Bach (Sopran), Susanne Gritschneder (Alt), Raphael Wittmer (Tenor) und Ruben Drole (Bass) mit.

Hinweis

Der Vorverkauf erfolgt über den Bücherladen Marianne Sax an der Zürcherstrasse 183 unter der Telefonnummer 052 721 66 77 oder Email info@saxbooks.ch.

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