Frauenfeld
Budget 2022 von Thurplus mit einem Überschuss von 5,8 Millionen Franken

Die Werkbetriebe Frauenfelds führen im Budget 2022 einen Umsatz von 91,98 Millionen Franken auf. Das sind rund 11 Millionen mehr als im Vorjahresbudget. Investiert werden sollen rund 8,7 Franken. Das ist weniger als im Vorjahr.

Janine Bollhalder
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Peter Wieland, Geschäftsleiter der Thurplus, und Fabrizio Hugentobler, Departementsvorsteher der Frauenfelder Werkbetriebe.

Peter Wieland, Geschäftsleiter der Thurplus, und Fabrizio Hugentobler, Departementsvorsteher der Frauenfelder Werkbetriebe.

Bild: Andrea Stalder (17. Mai 2021)

Thurplus (ehemals Werkbetriebe Frauenfeld) budgetieren für das kommende Jahr einen Umsatz von 91,98 Millionen Franken. Im Budget 2021 wurde mit 80,17 Millionen gerechnet. Es wird von einem Überschuss in der Höhe von 5,79 Millionen Franken ausgegangen. Im Vorjahresbudget entsprach dieser Wert 5,86 Millionen Franken. Abgezogen sind bereits 0,4 Millionen Franken Gewinnabgabe an die Stadt Frauenfeld.

Im kommenden Jahr will Thurplus netto 8,65 Millionen Franken investieren. Für 2021 war ein Investitionsbetrag von 9,58 Millionen Franken vorgesehen. Neu in der Investitionsrechnung hinzu gekommen ist der Punkt «Finanzvermögen nicht anders genannt» – kurz: Finanzvermögen n. a. g. Hierbei geht es um Investitionen betreffend der Wärme Frauenfeld West AG.

Der betriebliche Aufwand wird mit 71,38 Millionen Franken um rund zwölf Prozent höher ausfallen als im Vorjahresbudget. Gründe dafür sind die angestiegenen Energiepreise und CO2-Abgaben. Die Strompreise haben sich seit Beginn 2021 um fast das Doppelte erhöht. Wie Finanzchef Reto Angehrn sagt, habe Thurplus aber vorausschauend agiert und früh eingekauft.

Im Budget 2022 ist auch vorgesehen, den Batteriespeicher zu realisieren. Dafür sind 1,5 Millionen Franken vorgesehen. Es wird davon ausgegangen, dass diesbezüglich ab 2023 zusätzliche Erträge erwirtschaftet werden. Ausserdem soll das Thema Solarenergie gefördert werden.

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