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Frauenfeld beteiligt sich an Hilfsprojekt gegen Hunger

Die Städtepartnerschaft Frauenfeld – Schaffhausen – St. Gallen – Winterthur unterstützt im Jahr 2019 das Ernährungsprojekt der Stiftung «Biovision» mit einem Betrag von 275'000 Franken. Mit dem Projekt «Ernährungssicherheit in Dürregebieten» werden in Kenia und Äthiopien neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen und die Abhängigkeit der lokalen Bevölkerung von der Nahrungsmittelnothilfe verringert.
Das Schloss Frauenfeld. (Bild: PD)

Das Schloss Frauenfeld. (Bild: PD)

(pd) Die Städte Frauenfeld – Schaffhausen – St. Gallen – Winterthur arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. Jährlich alternierend nehmen die Städte Gesuche von Hilfsprojekten entgegen und empfehlen der Städtepartnerschaft ein Projekt zur Unterstützung. Erstmalig wurde dieses Jahr für das Auswahlverfahren eine vorberatende Kommission mit Vertretern aus den vier Städten eingesetzt.

Die Kommission prüft die eingegangenen Gesuche nach gemeinsam festgelegten Kriterien und gibt der Städtepartnerschaft eine Empfehlung für das favorisierte Projekt ab.

Hilfe zur Selbsthilfe

Christa Thorner, Stadträtin und Vorsteherin Departement für Gesellschaft und Soziales. (Bild: Donato Caspari)

Christa Thorner, Stadträtin und Vorsteherin Departement für Gesellschaft und Soziales. (Bild: Donato Caspari)

Das in diesem Jahr ausgewählte Projekt wird durch die Stiftung «Biovision» umgesetzt, wie das Frauenfelder Amt für Gesellschaft und Integration mitteilt. «Biovision» wurde 1998 vom Schweizer Welternährungspreisträger Hans Rudolf Herren gegründet und ist seit 2004 Zewo-zertifiziert.

Der Verein verfügt in Kenia und Äthiopien bereits über jahrelange Erfahrung im Bereich der Ernährungssicherheit und hat sich dem Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe» verschrieben. Das unterstützte Projekt überzeugt durch eine ökologisch nachhaltige Ausrichtung und durch eine Vielzahl an direkt und indirekt Begünstigten.

Langfristige Verbesserung angestrebt

In den Projektregionen Isiolo (Kenia) sowie Siraro und Arsi Nagelle (Äthiopien) leidet die Bevölkerung sehr unter Dürren und der damit verbundenen Nahrungsmittelknappheit. Die Ursachen für das Problem sind im Klima und in Bodenerosionen zu finden. Hier setzt das Projekt an: Einerseits sollen die degradierten Böden durch Aufforstung und Förderung ökologischer Landbaumethoden wieder fruchtbar gemacht werden. Andererseits werden die betroffenen Familien beim Aufbau alternativer Einkommensquellen unterstützt.

Durch den Einbezug lokaler Gemeindeorganisationen und dank der Schulung der im Projekt direkt Begünstigten in nachhaltiger Land- und Viehwirtschaft wird die Grundlage geschaffen für eine langfristige Verbesserung der Nahrungsmittelsituation.

Gemeinderat hat das letzte Wort

Der Unterstützungsbeitrag der Städtepartnerschaft beläuft sich pro Jahr auf insgesamt 275‘000 Franken. Auf Winterthur entfallen jeweils 108‘000 Franken, auf St. Gallen 84‘000 Franken, auf Schaffhausen 48‘000 und auf Frauenfeld 35‘000 Franken – vorbehältlich der Zustimmung des Voranschlages 2019 durch den Gemeinderat. Für die administrative Bearbeitung der Unterstützungsgesuche zeigt sich dieses Jahr die Stadt Frauenfeld verantwortlich.

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