Fragen zur Zentrumslast bei der Frauenfelder Jugendarbeit

Sollen die Gemeinden der Region sich finanziell an der Jugendarbeit in der Stadt beteiligen? Dies Frage werfen die Gemeinderäte Christa Zahnd und Christoph Keller (beide SVP) in einer Einfachen Anfrage an den Stadtrat auf.

Stefan Hilzinger
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Jugendliche spielen in einem Jugendtreff Billard. (Bild: Donato Caspari)

Jugendliche spielen in einem Jugendtreff Billard. (Bild: Donato Caspari)

Die Stadt unterstützte im vergangenen Jahr laut Vorstoss Vereine mit Jugendarbeit jährlich mit knapp 45'000 Franken. Die Stadt entrichtete die Beiträge an die Vereine in Form einer Kopfprämie von 35 Franken für 1275 Jugendliche. Ein Teil der Jugendlichen stammt aus den umliegenden Gemeinden.

Christoph Keller Gemeinderat, SVP. (Bilder: PD)

Christoph Keller Gemeinderat, SVP. (Bilder: PD)

Eine nicht repräsentative Umfrage der beiden Gemeinderäte unter den Vereinen weist etwa für Gachnang 72 Jugendliche und für Felben-Wellhausen 52 Jugendliche aus, die in die beitragsberechtigte Altersgruppe von zehn bis zwanzig Jahren fallen. Zahnd und Keller wollen nun vom Stadtrat wissen, was er von einem regionalen Finanzierungsmodell für die Jugendarbeit hält, analog zum Kulturpool der Regio Frauenfeld. Hier beteiligen sich die Gemeinden mit fünf Franken pro Kopf am Topf.

Christa Zahnd Gemeinderätin, SVP.

Christa Zahnd Gemeinderätin, SVP.

Ausserdem wollen die beiden wissen, was der Stadtrat davon hält, die Unterstützung der Jugend- und Nachwuchsarbeit von jährlich 35 auf neu 40 Franken zu erhöhen. Und so ein «Zeichen der besonderen Wertschätzung für diesen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in Frauenfeld zu setzen».

Zwist um parlamentarische Vorstösse im Frauenfelder Gemeinderat

Im Gemeinderat hagelt es Kritik, dass der Stadtrat zeitaufwendig und teuer immer wieder umfangreiche Einfache Anfragen zu immer wieder den gleichen Themen beantworten muss. Zudem würden Ratsmitglieder Vorstösse für ihren Wahlkampf missbrauchen.
Samuel Koch