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Kritische Fragen zur Anschaffung
 von neuen Erdgasheizungen in Frauenfeld

Gemeinderat Michael Pöll hat einen Vorstoss zu Kosten von Erdgasanschlüssen beim Stadtrat eingereicht.
Samuel Koch
Der Eingangsbereich zum Standort der Werkbetriebe Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Der Eingangsbereich zum Standort der Werkbetriebe Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Knapp 172 Kilometer: So lange ist das von den Werken betriebene Erdgasnetz in Frauenfeld. Wegen dieses «weit verzweigten» Netzes und den im vergangenen Jahr 50 neuen Erdgasanschlüssen hat Gemeinderat Michael Pöll (Grüne) eine Einfache Anfrage mit dem Titel «Kosten von Erdgasanschlüssen» eingereicht.

Im Geschäftsbericht werde «etwas beschönigend geschrieben», dass mehrheitlich ältere Ölheizungen durch moderne Erdgasheizungen ersetzt wurden. Pöll meint:

«Erdgas ist aber wie Erdöl ein fossiler Energieträger und steht bei der Wahl des Heizsystems auch in direkter Konkurrenz zu umweltfreundlichen Wärmepumpen.»

Michael Pöll, Gemeinderat Grüne. (Bild: PD)

Michael Pöll, Gemeinderat Grüne. (Bild: PD)

Die Kosten als wichtiges Entscheidungskriterium bei Energiesystemen müssen komplett zu Lasten des Auftraggebers verrechnet werden. Deshalb will Pöll wissen, wie hoch diese Kosten für neue Erdgasanschlüsse sind, und welche Beträge von 2015 bis 2018 tatsächlich verrechnet wurden.

Zudem will er in Erfahrung bringen, wie potenzielle Kunden über Vor- und Nachteile verschiedener Heizsysteme informiert werden und wie die Stadt sicherstellt, dass «diese Beratung unabhängig von städtischen Eigeninteressen erfolgt».

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