Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Sirnacher Gemeinderat führt bei den Einwohnern eine Zufriedenheits-Umfrage durch

Die Gemeindebehörde will derzeit von die Meinung der Einwohner erfahren. Die Resultate der Umfrage will er verwenden, um die Ziele für die kommende Legislatur festzulegen.
Roman Scherrer
Willkommensgruss beim Sirnacher Dorfeingang an der Q20: Die Befragten Einwohner können auch ihre Meinung zur Infrastruktur der Gemeinde abgeben. (Bild: Roman Scherrer)

Willkommensgruss beim Sirnacher Dorfeingang an der Q20: Die Befragten Einwohner können auch ihre Meinung zur Infrastruktur der Gemeinde abgeben. (Bild: Roman Scherrer)

Rund 300 Einwohner der Gemeinde Sirnach erhalten in diesen Tagen dicke Post. Aber nicht etwa im sprichwörtlichen und negativen Sinn. Im Umschlag befindet sich ein umfangreicher Fragebogen mit 70 Fragen.

«Seit es die politische Gemeinde Sirnach gibt, hat man noch nie eine vergleichbare Umfrage durchgeführt», sagt der Sirnacher Gemeindepräsident Kurt Baumann. Der Gemeinderat will der Gemeinde den Puls fühlen. Deshalb hat er die St. Galler Fachhochschule damit beauftragt, eine stichprobenartige Zufriedenheitsumfrage für die Einwohner zu erstellen.

Kein einzelnes Ereignis als Auslöser

Ein einzelnes Ereignis habe es nicht gegeben, welches den Gemeinderat veranlasste, eine solche Umfrage durchzuführen. «Wir wollen einfach wissen, wo wir in verschiedenen Punkten stehen. Ich denke, der Gemeinderat und die Verwaltung machen vieles sehr gut. Sicher besteht in einzelnen Bereichen aber auch noch Verbesserungspotenzial», sagt Gemeindepräsident Kurt Baumann und fügt an:

«Natürlich bewegen wir uns im Volk und hören vieles. Aber eben nicht alles.»

Bereits im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat das Leitbild überprüft, welches noch aus dem Jahr 2002 stammt, und damit für sich selbst eine Bilanz gezogen, wie es um die vor 16 Jahren festgelegten Massnahmen steht. Warum aber will die Sirnacher Exekutive genau jetzt die Meinung ihrer Einwohner hören?

Kurt BaumannGemeindepräsident Sirnach

Kurt Baumann
Gemeindepräsident Sirnach

«Der Zeitpunkt ist ideal», sagt Kurt Baumann. Da die Legislatur der Gemeindebehörden in weniger als einem Jahr endet, wolle der Gemeinderat zunächst die Schlüsse aus der Umfrage ziehen. «Aufgrund dessen kann die Behörde dann nach den Wahlen ihre Ziele und Schwerpunkte für die neue Legislatur festlegen», erklärt der Gemeindepräsident.

Eine Viertelstunde für 70 Fragen

Diejenigen Sirnacherinnen und Sirnacher, welche in der Stichprobe für die Umfrage ausgewählt wurden, können zu den 70 Fragen – oder eher Aussagen – ihre Meinung abgeben. Darunter findet sich beispielsweise der Satz «die Gemeinde Sirnach betreibt eine offene Informationspolitik». Die Befragten können die Aussage in den zwei nebenstehenden Spalten mit dem Ankreuzen bewerten. Einerseits gilt es zu beurteilen, in welchem Mass die Aussage zutrifft. Dazu stehen fünf Kästchen zur Verfügung – von «trifft zu» bis «nicht beurteilbar». Alle mit den entsprechend glücklich oder traurig dreinschauenden Smileys visualisiert. In der zweiten Spalte kreuzen die Befragten an, wie wichtig sie den Inhalt der Aussage empfinden. Damit können die Resultate schliesslich gewichtet werden. Insgesamt soll das Ausfüllen rund eine Viertelstunde in Anspruch nehmen. «Ich danke bereits jetzt all jenen, die sich dafür Zeit nehmen», sagt Baumann.

Die Fachhochschule St. Gallen hat dem Gemeinderat bereits im April einen ersten Entwurf des Fragebogens zugestellt. Die Behörde hat noch Anpassungen vorgenommen, sodass einzelne Punkte mehr auf die Gemeinde Sirnach zugeschnitten waren.

Auch die Ortsparteien waren involviert

Anschliessend konnten die Ortsparteien in einer Vernehmlassung ihre Rückmeldung dazu abgeben, woraufhin der Fragebogen noch einen letzten Schliff erhielt. «Es ist wichtig, dass auch aus Sicht der Ortsparteien die richtigen Fragen gestellt werden», sagt Kurt Baumann.

Laut dem Gemeindepräsidenten habe man mit der St. Galler Fachhochschule einen erfahrenen Partner, was solche Umfragen betrifft. Und da bereits einige Gemeinden im Kanton St. Gallen solche Befragungen erstellt haben, wird der Sirnacher Gemeinderat Vergleiche ziehen können, sobald er die ausgewerteten Resultate von der Fachhochschule erhält. Ende Jahr soll dies soweit sein. Das Ergebnis werde man dann laut Kurt Baumann kommunizieren. «Ich bin sehr gespannt darauf», sagt er.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.