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Fleischliche Dernière in Aawangen

Die traditionelle Metzgete der Evangelischen Kirchgemeinde Aawangen war während drei Jahrzehnte eine Erfolgsgeschichte. Nun wurde mit der 30. Auflage ein Schlusspunkt gesetzt.
Kurt Lichtensteiger
Präsident Stefan Kormann dankt dem Organisator Roland Gahlinger. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Präsident Stefan Kormann dankt dem Organisator Roland Gahlinger. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Dass mit dem Erlös aus der jährlichen Metzgete jeweils verschiedene soziale Institutionen mit einem dreistelligen Betrag unterstützt werden, war für viele Besucher schon einmal ein Grund zu kommen. Fleischliebhaber schätzen zudem das reichhaltige Angebot an Winterspezialitäten und geniessen das gesellige Zusammensein in den heimeligen Räumen des Kirchgemeindezentrums in Aawangen.

Umso erstaunlicher dürfte das angekündigte Ende der Tradition aufgenommen worden sein. Roland Gahlinger, seit 20 Jahren Hauptverantwortlicher, bedauerte den Entscheid, der für ihn aber nicht ganz so überraschend kam. Der einstige Präsident sagte:

«Der beträchtliche Aufwand im Verhältnis zum Ertrag, das veränderte Essverhalten der Bevölkerung und der eher bescheidene Komfort des in die Jahre gekommenen Gebäudes haben uns in der Kirchenvorsteherschaft veranlasst, das Ende einzuläuten.»

Präsident Stefan Kormann bedankte sich bei seinem Vorgänger aus Häuslenen mit einem Whiskey aus Strohwilen und einer Zigarre.

Von Endzeitstimmung war am Freitagabend jedoch nichts zu spüren. Wie immer waren die Tische schon früh gut besetzt. Und wie immer sorgten Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft und des Pfarrteams für einen reibungslosen Service.

Zudem hat es ohne Wenn und Aber geschmeckt. Mit Genugtuung zur Kenntnis genommen von Störkoch Jörg Kessler und seiner Frau Silvia, die in der kleinen Küche schon Stunden zuvor alle Hände voll zu tun hatten. Der Erlös, wohl wiederum in der Grössenordnung zwischen zwei und dreitausend Franken, geht diesmal an die «Einzelfallhilfe» von Pro Juventute Thurgau/Schaffhausen.

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