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Fischinger dürfen nicht vergünstigt in die Badi

Das Resultat einer Konsultativ-Abstimmung war dem Fischinger Gemeinderat nicht eindeutig genug. Die Gemeinde wird nicht Mitlgied des Wiler Sportparks Bergholz.
Olaf Kühne
Der Sportpark Bergholz in Wil.

Der Sportpark Bergholz in Wil.

15000 Franken ausgeben, um 1800 Franken zu sparen? Für diese Rechnung benötigte der Fischinger Gemeinderat keinen Taschenrechner. Die Antwort auf die Frage hat sich die Behörde dennoch nicht einfach gemacht.

Die Rede ist vom Sportpark Bergholz in Wil. Gemeinden, die Mitglied der Anlage sind, und ihre Bewohnerinnen und Bewohner kommen in den Genuss vergünstigter Eintritte in Freibad, Hallenbad und Eishalle.

Fischingen war zwar schon bis anhin nicht Mitglied, die Volksschulgemeinde führt indes ihren Schwimmunterricht in Wil durch. Nachdem die Gemeinde einen Antrag auf Mitgliedschaft beim Sportpark erhalten hatte, nahm sich der Gemeinderat der Sache an. An der Gemeindeversammlung vom 12. Juni befragte die Behörde ihre Stimmbürger mittels Konsultativ-Abstimmung. Das Resultat fiel äusserst knapp aus. 44 Stimmbürger sprachen sich für einen Beitritt aus, welcher mit einem Jahresbeitrag von rund 15000 Franken zu Buche stehen würde. 42 waren dagegen, 19 enthielten sich.

7000 Eintritte jährlich kaum realistisch

Dem Fischinger Gemeinderat war dieses Resultat nicht eindeutig genug, wie er nun mitteilt. Zwar würde die Volksschulgemeinde dank einer Mitgliedschaft jährlich rund 1800 Franken sparen. Um die ganzen 15000 Franken zu amortisieren, müssten aber zusätzlich Fischinger Privatpersonen weitere 7000 Eintritte pro Jahr lösen, was dem Gemeinderat als unrealistisch erscheint. Man verzichte deshalb vorläufig auf einen Beitritt.

Für eine andere Mitgliedschaft konnte sich die Gemeinde Fischingen indes mehr erwärmen. Sie tritt dem Verein Projekt Regionale Entwicklung (PRE) Tannzapfenland bei, einer Organisation, die regionale Produkte aus Landwirtschaft und Gewerbe sowie den Tourismus fördern will . «Wir würden es begrüssen, wenn ein Mitglied des Gemeinderates Einsitz in den PRE-Vorstand nehmen könnte», schreibt die Behörde in ihrer entsprechenden Mitteilung.

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