Fischingen
Jetzt auch noch «offiziell»: Der Spielplatz der Schuel Au ist eingeweiht

Die Genossenschaft Schuel Au konnte auf vergangenes Jahr bei ihrem Restaurant einen Spielplatz in Betrieb nehmen. Corona verhinderte indes bis anhin ein würdiges Einweihungsfest.

Christoph Heer
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Lieber spielen als sich Eröffnungsreden anhören: Die Zielgruppe fühlt sich wohl auf dem Spielplatz.

Lieber spielen als sich Eröffnungsreden anhören: Die Zielgruppe fühlt sich wohl auf dem Spielplatz.

(Bild: Christoph Heer)

Fünfmal die Rutschbahn hinuntergerast und noch immer nicht genug. Zwei junge Mädchen können nicht aufhören, die dunkle und kurvige Röhre zu testen. «Ich probiere es einmal rückwärts», sagt die eine, während die Zweite gleichzeitig ihre Schuhe auszieht. «Schau mal, nur mit den Socken geht es noch schneller.» Es sind in diesem Moment nur zwei von vielen weiteren Kindern, die am Sonntag spielen, Spass haben und Spaghetti essen.

Es ist die offizielle Spielplatzeinweihung beim Restaurant Schuel Au. Zur Eröffnung mit dem Durchschneiden des Bandes spielt die Musikgesellschaft Concordia Fischingen, und Genossenschaftspräsident Matthias Kreier hält die Ansprache.

Während der neue Spielplatz eingeweiht wird, kümmern sich Renate Bissegger von der Genossenschaft (rechts) und das Team des Restaurants um das leibliche Wohl der Gäste.

Während der neue Spielplatz eingeweiht wird, kümmern sich Renate Bissegger von der Genossenschaft (rechts) und das Team des Restaurants um das leibliche Wohl der Gäste.

(Bild: Christoph Heer)

«Natürlich ist die Freude gross, unseren neuen Spielplatz mit vielen Gästen einweihen zu können», sagt er. «Schon ganz früh in der Startphase an einem Zukunftsworkshop des Projektes «Regionale Entwicklung Tannzapfenland» stand die Gründung eines Genossenschaftsrestaurants mitsamt einem attraktiven Kinderspielplatz im Vordergrund.» Nachdem man im ehemaligen Schulhaus Au eine geeignete Lokalität gefunden habe, starteten erste kulturelle Anlässe. «Im Eilzugstempo haben wir uns danach aufgemacht, genug Geld zu eruieren, damit wir für rund 40'000 Franken diesen Spielplatz bauen konnten.»

Der Spielplatz ist für den Weiler Au eine Bereicherung.

Der Spielplatz ist für den Weiler Au eine Bereicherung.

(Bild: Christoph Heer)

10'000 Franken wurde indes durch besagte Genossenschaft zur Verfügung gestellt, den Rest erhielt man durch Spenden. «Viel Fronarbeit verhalf zudem zur erfolgreichen Fertigstellung des Spielplatzes. Diesen Firmen und Privatpersonen, aber auch den Spendern und Gönnern sowie den Behörden, weiteren Stellen und Institutionen gebührt ein grosser Dank», sagt Matthias Kreier weiter.

Im südlichsten Teil des Kantons Thurgau werden ab sofort viele Kinder ihre Freizeit verbringen, aber nicht nur. So lädt das Genossenschaftsrestaurant unter der Leitung von Mirjam und Beat Sprunger auch Erwachsene ein, sich hier zu verköstigen, das Naherholungsgebiet zu geniessen und Freundschaften zu pflegen.

Ein gemütlicher Schattenplatz ist auch nicht zu verachten.

Ein gemütlicher Schattenplatz ist auch nicht zu verachten.

(Bild: Christoph Heer)