Fischingen
Interpartei empfiehlt alle drei neuen Kandidaten für die Schulbehörde

Mit Ramona Büchi-Gamper, Rolf Strässle und Myriam Kägi treten drei neue zu den Gesamterneuerungswahlen der Fischinger Schulbehörde an. Sie sorgen so für eine Kampfwahl.

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Der Fischinger Schulpräsident Godi Siegfried tritt am 7. März erneut an, indes nur noch für die halbe Legislatur.

Der Fischinger Schulpräsident Godi Siegfried tritt am 7. März erneut an, indes nur noch für die halbe Legislatur.

Bild: Olaf Kühne

(red) Für die Erneuerungswahlen der Fischinger Schulbehörde am 7. März treten zwei langjährige Mitglieder, namentlich Norbert Meile und Hedi Baumgartner, nicht mehr zur Wahl an. Schulpräsident Godi Siegfried hat nach Bekanntgabe der Rücktritte die Bevölkerung aufgerufen, sich für eine Kandidatur zu melden. Er selbst wird nochmals antreten, allerdings nur noch für eine halbe Legislatur, wie Siegfried ankündigte. Ebenfalls wieder kandidieren werden Peter Büttiker und Daniel Sigrist.

Nach diversen Vorstellungsrunden, in denen Interessierte die Mitglieder der Schulbehörde kennen lernen und sich ein Bild über deren Tätigkeiten machen konnten, haben sich drei Personen aus der Fischinger Bevölkerung dazu entschieden, sich der Wahl zu stellen.

So kandidieren neu die 31-jährige Familienfrau Ramona Büchi-Gamper aus Vogelsang, der 36-jährige Kantonsschullehrer Rolf Strässle aus Wies bei Wiezikon sowie die 38-jährige Myriam Kägi aus Schurten, die als Teamleiterin bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum tätig ist. Alle drei sind parteilos und sorgen nun für eine Kampfwahl in die Behörde.

Ramona Büchi-GamperKandidatin Schulbehörde Fischingen

Ramona Büchi-Gamper
Kandidatin Schulbehörde Fischingen

Bild: PD

In einer durch die Interpartei Fischingen organisierten Anhörung standen die neuen Kandidaten den Interpartei-Mitgliedern Red und Antwort. «Der Austausch während der Anhörung fand in einer lockeren, offenen und konstruktiven Atmosphäre statt», schreibt die Interpartei in ihrer Mitteilung. Dabei hätten die Kandidierenden auch kritische Fragen beantwortet und ihre Meinung zu «heissen Eisen» kundgetan.

Rolf SträssleKandidat Schulbehörde Fischingen

Rolf Strässle
Kandidat Schulbehörde Fischingen

Bild: PD

«Insgesamt zeigten alle drei Kandidierenden, dass sie sich den Aufgaben in der Behördenarbeit gewachsen fühlen», schreibt die Interpartei weiter. Sie würden durch «ein eindrückliches Engagement» überzeugen, sich zukünftig in der Schulbehörde für die Schuljugend einzusetzen. Daher empfiehlt die Fischinger Interpartei alle drei neuen Kandidierenden am 7. März zur Wahl.

Myriam KägiKandidatin Schulbehörde Fischingen

Myriam Kägi
Kandidatin Schulbehörde Fischingen

Bild: PD

Bei der Frage, wie sich die Kandidierenden zur heilpädagogischen Förderung und der Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen stellen, waren sich alle drei einig, dass sie diese als sehr wichtig erachten. Kinder mit Defiziten würden von der Integration profitieren. Die Balance, dass es für alle Kinder sowie für deren Lehrpersonen passt, müsse gefunden werden.

Der Frage, wie sie sich den Umgang mit kritischen Eltern vorstellen, sehen die Kandidierenden relativ entspannt entgegen. Man solle den Menschen Gehör schenken, ohne Urteile zu fällen oder zu kritisieren. Dabei sei es wichtig, die Perspektive des Gegenübers einnehmen zu können, ohne bei der Kommunikation die Linie zu verlieren. Dass das Aufzeigen, wie Entscheide zu Stande gekommen sind, zur Klärung beiträgt, entsprach der allgemeinen Haltung der Befragten.