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Firma Tröpfel aus Mammern präsentiert neuen Schaumwein

Ingwer trifft auf Kürbis, Traube und Apfel. Der Weg von der Idee zum fertigen Schaumwein war lang. Nun hat das Unternehmen gleich 5700 Flaschen von der neuen Sorte abgefüllt.
David Grob
Esther Schaefer-Meier und Patricia Dähler mit je einer Flasche ihrer neuen Kreation (Bild: David Grob)

Esther Schaefer-Meier und Patricia Dähler mit je einer Flasche ihrer neuen Kreation (Bild: David Grob)

Die Geschichte des alkoholfreien Schaumweines Tröpfel aus Mammern ist eine Erfolgsgeschichte. 2005 noch mit 900 Flaschen gestartet, produziert das Unternehmen 13 Jahre später 40'000 Flaschen und vertreibt diese in der gesamten Schweiz. Patricia Dähler-Kraus und Esther Schaefer-Meier begannen mit einer Sorte Tröpfel. Über die Jahre kamen weitere Variationen und verschiedene Fruchtsäfte hinzu – immer alkoholfrei und aus Schweizer Früchten.

Nun präsentieren die beiden Geschäftsführerinnen ihre neuste Kreation: den «Tröpfel Kingwer». Kürbis steuert eine erdige Note bei, der Ingwer ist die dominierende Geschmacksrichtung, die Aronia-Beere verbindet die unterschiedlichen Aromen. Die Basis bildet wie auch in den bisherigen Kreationen ein Gemisch aus Trauben- und Apfelsaft.

Vier Jahre experimentieren

«Man soll den Ingwer schmecken und spüren. Er soll aber auch nicht zu scharf sein», charakterisiert Dähler-Kraus die Kreation. Gleichzeitig gebe der Kürbis dem Getränk einen gewissen Boden, meinen die beiden Geschäftsführerinnen. Dähler-Kraus und Schaefer-Meier setzen auf Schweizer Früchte und wenn möglich lokalen Anbau. So stammt der Kürbissaft von der Juckerfarm, einem Gemüseproduzenten, der sich in seiner Anlage in Rafz (ZH) auf den Anbau von Kürbis spezialisiert hat. Der namensgebende und geschmacksdominante Ingwer des «Kingwers» stammt aus Steinmaur (ZH). Schaefer-Meier sagt:

«Wir haben lange gesucht, bis wir einen Schweizer Ingwerproduzenten gefunden haben.»

Der Weg zum Endprodukt «Kingwer» war lang und steinig. Rund vier Jahre arbeiteten die beiden Geschäftsführerinnen an ihrer neuen Kreation. «Die Idee kam eigentlich vom Landwirt Jucker, der ein Kürbisgetränk vorschlug», sagt Schaefer-Meier. Doch es stellte sich heraus, dass dieser Wunsch schwieriger umzusetzen war als gedacht. «Einmal explodierte eine Flasche mit frisch gepresstem Kürbissaft», erzählt Dähler-Kraus und lacht. Kürbissaft gärt weiter und entwickelt Gase, welche die Flasche zum Bersten gebracht habe, sagt Schaefer-Meier.

«Wir kombinierten den Kürbissaft mit verschiedenen weiteren Fruchtsäften und Aromen. Zufrieden waren wir aber erst, als wir den Kürbis mit dem Ingwer kombinierten.»

Doch auch der Ingwer bereitete anfangs Probleme. «Ich probierte erst, mit einer Entsaftungsmaschine frischen Ingwersaft aus Ingwerknollen zu gewinnen», erzählt Dähler-Kraus. Doch Ingwer sei viel zu hart und fasrig für den Entsafter. «So experimentierten wir mit gekauftem Direktsaft», sagt sie. Anschliessend pröbelten Dähler-Kraus und Schaefer-Meier mit verschiedenen Misch- und Geschmackskombinationen. Hierzu benützt die gelernte Krankenschwester Dähler-Kraus Spritzen, anhand derer sie millilitergenau verschiedene Mischverhältnisse testen. Sie meint:

«Es ist immer ein langes Pröbeln und Basteln, bis wir mit einem neuen Produkt zufrieden sind und ganz dahinter stehen können.»

Vom Restaurant zum Schaumwein

Es war der Tröpfel, der Dähler-Kraus und Schaefer-Meier zusammenführte. Dähler-Kraus hatte die Idee, nahm Kontakt mit einem Traubenproduzenten auf – und dessen Tochter Schaefer-Meier stieg gleich mit ein. Ursprünglich war der Tröpfel ausschliesslich für die Restaurants der beiden Unternehmerinnen gedacht, entwickelte sich aber über die Jahre zum Erfolgsprodukt. In der Folge setzten die beiden Unternehmerinnen ganz auf ihren Tröpfel und gaben die Restaurants ab. Dähler-Kraus und Schaefer-Meier setzen auf ihr neues Produkt. Schaefer-Meier sagt: «Wir haben 5700 Flaschen abgefüllt.»

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