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Frauenfelder Festival Out in the Green Garden stösst auf mehr Akzeptanz

Die Organisatoren des Out in the Green Garden halten für ihr Festival Anfang August an ihrem letztjährigen Konzept mit zwei Geländen fest. Beim Infoabend am Mittwoch brachten Anwohner ihre Meinung zum Ausdruck, die allermeisten waren positiv.
Samuel Koch
Eine Blick aufs Festivalgelände während des «Out in the Green Garden» 2018. (Bild: Reto Martin)

Eine Blick aufs Festivalgelände während des «Out in the Green Garden» 2018. (Bild: Reto Martin)

Der Andrang im Murg-Auen-Park wird vom 2. bis 4. August ein anderer sein als am Mittwochabend. Denn nur eine Handvoll Anwohner haben den Weg in den Pavillon gefunden, in welchem die Veranstalter über die Organisation des kommenden Out in the Green Garden (OitGG) informierten. «Einladungen haben wir an total 235 Haushalte geschickt», sagt OitGG-OK-Präsident Dominik Stillhard.

Die meisten der Anwesenden äusserten sich dann auch wohlgesinnt über das OitGG. Jemand sagt:

«Es war angenehm und hat nicht gestört, und auch Auf- und Abbau waren besser organisiert.»

Vereinzelt gab es verhaltene Kritik: «Wir finden zwar gut, wenn sich jemand engagiert, aber wir verreisen wie im vergangenen Jahr, weil die Musik nicht unser Geschmack ist.» Eine weitere Anwohnerin macht sich Sorgen wegen der Auswirkungen des Basses. Sie habe zwei Kleinkinder und wisse nicht, wie sich die Schallwellen auf die Gesundheit auswirken. «Wir halten uns an die Schall- und Laserschutzverordnung des Bundes», sagte OK-Mitglied Johannes Eiholzer. Messungen im Vorjahr hätten zudem ergeben, dass die Musiklautstärke auf 89 Dezibel gekommen sei. «Das ist weit weg von gesundheitsschädigend», ergänzte er. Dass sich unter den Besuchern keine Gegner des OitGG befanden, wertet das OK positiv. Stillhard sagt:

«Es zeigt, dass wir auf mehr Akzeptanz stossen.»

Vor drei Jahren eskalierte ein Streit mit lärmklagenden Anwohnern, weshalb die Stadt neue Leitlinien für Anlässe im Murg-Auen-Park erliess. Das OK wiederum sagte deshalb das OitGG 2017 ab.

Musiklautstärke bei 89 Dezibel

«Wir halten uns an die Schall- und Laserschutzverordnung des Bundes», sagte OK-Mitglied Johannes Eiholzer. Messungen im Vorjahr hätten zudem ergeben, dass die Musiklautstärke auf 89 Dezibel gekommen sei. «Das ist weit weg von gesundheitsschädigend», ergänzte er. Dass sich unter den Besuchern keine Gegner des OitGG befanden, wertet das OK positiv. «Es zeigt, dass wir auf mehr Akzeptanz stossen», sagt Stillhard. Vor drei Jahren eskalierte ein Streit mit lärmklagenden Anwohnern, weshalb die Stadt neue Leitlinien für Anlässe im Murg-Auen-Park erliess. Das OK wiederum sagte deshalb das OitGG 2017 ab.

Dass die neu eingeführten Regeln einzuhalten sind, bewies das OK mit ihrem erfolgreichen Festival 2018. Passend dazu zeigte es den Anwesenden ein Video voller Impressionen. «2018 war ein grosser Erfolg», sagte Stillhard und erwähnte etwa die Aufteilung in zwei Festivalgelände A und B. So wird auf dem Gelände A auch heuer nur bis maximal Mitternacht Musik gespielt.

Für die Afterpartys zügeln die Festivalbesucher aufs Gelände B. «Und auch Auf- und Abbau haben trotz weniger Zeit besser geklappt», sagte Stillhard. Das sei einerseits den vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken und andererseits den Geldgebern, wodurch etwa für Bühnen Profis herangezogen werden konnten.

Non-Profit und Offenheit als oberste Credos

Insgesamt liegt das Budget bei rund 150'000 Franken, ein Sechstel steuert die Stadt bei. Der Rest verteilt sich auf Bareinnahmen, Kulturbeiträge, Spenden oder Eintritte. Auch wenn es für das OK jedes Jahr «ein grosser Lupf» ist, soll das Festival weiterhin als Non-Profit-Anlass funktionieren, bei dem alle willkommen sind, und jeder so viel Eintritt zahlt, wie er will.

Die wichtigste Info für die Anwohner dürfte der Zeitplan sein. Der Aufbau dauert vom 29. bis 31. Juli. Am 1. August installiert das OK Technik und Deko. Dann findet das eigentliche Festival statt mit Spielzeiten freitags und samstags von Nachmittag bis Mitternacht sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr. Stillhard sagte:

«Am Freitag gibt es von 9 bis 11 Uhr einen Soundcheck, und wir entschuldigen uns schon jetzt dafür.»

Spätestens im April sollten auch die Bands bekannt sein.

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