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Am Oktoberfest Tannzapfenland gilt: Feiern, bis die Bänke brechen

Das vierte Oktoberfest Tannzapfenland ist bereits wieder Geschichte. Eine Partyband sorgte am Freitagabend in der Hörnlihalle Oberwangen für Stimmung. Und Seilzieh-Weltmeister Adrian Schatt brillierte beim Anstich.
Christoph Heer
Ein flottes Pröstli mit der Sitznachbarin. (Bild: Christoph Heer)

Ein flottes Pröstli mit der Sitznachbarin. (Bild: Christoph Heer)

Von solchen Stimmungsexplosionen könnte sogar das Münchner Oktoberfest lernen. Und auch Hausi Leutenegger, Selfmade-Millionär und Bierfass-Anstecher vom vergangenen Jahr, hätte am Freitagabend Anschauungsunterricht nehmen können. Brauchte Hausi vor Jahresfrist noch unzählige Schläge mit dem Hammer, bis das Bier endlich floss, zeigte Adrian Schatt heuer, wie es richtig gemacht wird.

Obschon er zum ersten Mal ein Bierfass anzapfte, brauchte er lediglich drei Schläge, und kein einziger Tropfen des flüssigen Goldes floss zu Boden. Eine perfekte Demonstration des sympathischen und amtierenden Seilzieh-Juniorenweltmeisters in der Gewichtsklasse bis 560 Kilogramm aus dem Hinterthurgau. «Die Einheimischen können’s einfach», sagte ein Gast in der vordersten Reihe. Wiederum konnte das Organisationskomitee ein ausverkauftes Fest vermelden. Das ist ein toller Erfolg für die organisierende Metallharmonie Dussnang-Oberwangen.

Natürlich aus Österreich: der Posaunist der Partyband «Spatzen 2000». (Bild: Christoph Heer)

Natürlich aus Österreich: der Posaunist der Partyband «Spatzen 2000». (Bild: Christoph Heer)

Spatzen, Schüga und süsser Senf

Zum ersten Mal standen die «Spatzen 2000» auf der Bühne. Musikalisch brachten sie es fertig, das Stimmungsbarometer kontinuierlich anzuheben. Bekannte Ohrwürmer wie der «Tornero», oder auch das «Trompetenecho» sorgten schon früh für mitjauchzende Gäste und Partytiger, die sich stehend kaum mehr von den Festbänken weglotsen liessen. Das Bier der St. Galler Brauerei Schützengarten floss in Strömen, und wer zwischendurch auch feste Nahrung zu sich nehmen wollte oder musste, bestellte sich Weisswürste mit süssem Senf oder ein Stück Chämibraten an Senf-Tartarsauce. In der Fotobox, die zum ersten Mal zum Einsatz kam, modelten sich die durchaus reizenden Oktoberfestgängerinnen bei der Wahl der neuen Miss Oktoberfest Tannzapfenland in den Vordergrund. Larissa Klammsteiner durfte ihre Siegerschärpe vom vergangenen Jahr an ihre Nachfolgerin weitergeben.

Kurz vor Mitternacht war es dann soweit. Die Spannung stieg ins Unermessliche, bis der Name der neuen Miss Oktoberfest Tannzapfenland feststand.

Allenorten fesce Drindl-Trägerinnen. (Bild: Christoph Heer)

Allenorten fesce Drindl-Trägerinnen. (Bild: Christoph Heer)

Larissa gibt die Schärpe an Sabrina weiter

In Sabrina Gfall (Eschlikon) wurde eine geeignete Nachfolgerin gefunden. Die Jury hatte indes die Qual der Wahl, alle 45 Teilnehmerinnen hätten nämlich das Potenzial gehabt, neue Miss zu werden. Auffallend auch an dieser vierten Durchführung war die offensichtliche Durchmischung von Jung und Alt. Viele der älteren Besucher zeigten den Jungspunden, dass sie ihnen in nichts nachstehen – ganz im Gegenteil: Es waren einige ältere Herrschaften, die den Anfang machten, sich auf die Bänke stellten und lostanzten, als gäbe es kein Morgen mehr.

Seilzieh-Weltmeister Adrian Schatt zapft nach dem Anstich das erste Bier. (Bild: Christoph Heer)

Seilzieh-Weltmeister Adrian Schatt zapft nach dem Anstich das erste Bier. (Bild: Christoph Heer)

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