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Stettfurter feiern mit Denkanstoss

Bei der 1.-August-Feier des Gemeindevereins beschränkte sich Gemeindepräsident Markus Bürgi nicht auf eine Lobrede.
Gemeindepräsident Markus Bürgi spricht vor der Nationalfahne zu seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. (Bild: Maria Keller)

Gemeindepräsident Markus Bürgi spricht vor der Nationalfahne zu seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. (Bild: Maria Keller)

«Trittst im Morgenrot daher, seh‘ ich dich im Strahlenmeer.» Das Festzelt ist prall gefüllt, im Stehen singen die Besucher an diesem Abend des 31. Juli die Nationalhymne. Am einen Ende des Zeltes hängt die Schweizerfahne, am anderen zwei Flaggen in den Farben der Gemeinde Stettfurt. Organisiert vom Gemeindeverein feiern die Besucher am Dienstagabend beim Tscharnerhaus in den Geburtstag der Schweiz hinein. Mit musikalischer Unterhaltung von der Musik Stettfurt-Matzingen. Die Musiker, dirigiert von Roland A. Huber, spielen ein buntes Potpourri an bekannten Hits. «Hemmige», «Kiosk» und «I have a dream» von ABBA sind vertreten.

Auf Gespräche fokussieren, nicht auf neue Gesetze

Ein Debüt gibt Markus Bürgi, der als Gemeindepräsident erstmals eine 1.-August-Rede hält. Der gelernte Rechtsanwalt betont die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit der Schweiz, bezieht sich dabei hauptsächlich auf die Gesetzgebung. Seine Rede ist kritisch. Sein Fazit: «Oft wollen wir für alles eine Regel. Man sollte die Lösung nicht immer in einem neuen Gesetz finden, sondern in einem Konflikt erst das Gespräch suchen. So können neue, innovative Ideen geschaffen werden.» Er wünsche sich eine offenere Haltung und gibt einigen einen Denkanstoss mit auf den Weg.

Ein weiteres Thema ist und bleibt die Hitze. «Wir werden nicht beginnen, Wasser zu regulieren, aber fragen Sie sich, wie wichtig es zur jetzigen Zeit ist, den Rasen zu sprenkeln», sagt Bürgi. Es folgt Gemurmel. «Wie kann man sich jetzt noch um einen geschniegelten Rasen kümmern wollen», sagt eine ältere Dame. Ihre Tischnachbarin gibt ihr Recht, das wäre ja rücksichtslos. Der Anlass ist einer von vielen, welche der Gemeindeverein organisiert. Beim Tscharnerhaus, neben welchem an diesem Dienstagabend das Festzelt steht, finden immer mal wieder Infoanlässe statt. «Wir sprechen die Leute an, die das interessiert. Das sind nicht immer viele, aber bei der heutigen Auswahl an Vereinen ist es auch schwierig, sein Publikum zu finden», sagt Vereinspräsident Giovanni Lauretani. (kel)

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