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FDP Thurgau tritt erstmals auch mit einer reinen Frauenliste an

Die FDP Thurgau verzichtet auf eine eigene Ständeratskandidatur. Dafür schicken die Freisinnigen bei den Nationalratswahlen zwölf Kandidaten ins Rennen. Erstmals setzt die FDP auf eine reine Frauenliste.
Monika Wick
Diese zwölf Kandidatinnen und Kandidaten treten für die FDP Thurgau im Herbst zur Nationalratswahl an. (Bild: PD)

Diese zwölf Kandidatinnen und Kandidaten treten für die FDP Thurgau im Herbst zur Nationalratswahl an. (Bild: PD)

«Es gilt, unseren Nationalratssitz zu verteidigen.» Diese Ansage formulierte David H. Bon, Präsident der FDP Thurgau, zu Beginn. Das Ziel verfolgt die Partei vehement und schickt gleich zwölf Kandidaten ins Rennen. Die Namen der Kandidierenden werden zu Beginn der Mitgliederversammlung im Restaurant Trauben noch unter Verschluss gehalten.

Dennoch kursieren unter den rund 100 anwesenden Parteimitgliedern diverse Namen. Unbestritten ist der amtierende Nationalrat Hansjörg Brunner, der dann auch auf der Stammliste erscheint. Der Druckereiunternehmer aus Wallenwil möchte sich in Bern weiterhin für eine bürgerfreundliche Politik, die sich an den Grundsätzen der Wirtschaftsfreiheit und der Eigentumsgarantie orientiert, einsetzen.

Der Frauenfelder Stadtpräsident

Mittels kurzen Videos stellen sich die weiteren Kandidaten vor. Es sind dies: Anders Stokholm, Kantonsrat/Fraktionspräsident und Stadtpräsident aus Frauenfeld; Dominique Bornhauser, Sekundarlehrerin aus Weinfelden; Viktor Gschwend, Kantonsrat, Gärtner und Unternehmer aus Neukirch; Martina Pfiffner Müller, selbstständige Unternehmensberaterin aus Gachnang sowie Attila Wohlrab, Immobilientreuhänder und Unternehmer aus Kreuzlingen.

Gegen kantonales Öffentlichkeitsprinzip

FDP lehnt Volksinitiative für ein kantonales Öffentlichkeitsprinzip ab
Im Vorfeld der Nominationen für die Nationalratswahlen fassten die freisinnigen Parteimitglieder die Parolen für die kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen vom 19. Mai. Die kantonale Volksinitiative «Offenheit statt Geheimhaltung» lehnen sie, wie von Referent Beat Pretali empfohlen, mit 83 Nein- zu 14 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung ab. Hansjörg Brunner stellte die AHV-Steuervorlage vor. «Wir würden ein grosses Risiko eingehen, wenn wir diese Vorlage wieder versenken», sagte der Nationalrat. Mit 89 Ja- und 6 Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen fassen die Thurgauer Freisinnigen auch die Ja-Parole zu dieser Vorlage. Dasselbe gilt für das neue, von Attila Wohlrab vorgestellte Waffengesetz. Es wird mit 86 Ja- und 12 Nein-Stimmen befürwortet. (mw)

Zum ersten Mal lanciert die FDP Thurgau eine reine Frauenliste. Auf ihr stehen Cornelia Hasler, Kantonsrätin, Gemeinderätin sowie Marketing- und Kommunikationsfachfrau aus Aadorf; Brigitte Kaufmann, Kantonsrätin und Kommunikationsberaterin aus Uttwil; Maja Lüscher, Zeremonienmeisterin aus Aadorf; Sibylle Moopanar, Primarlehrerin aus Wilen (Gottshaus); Maike Scherrer, Schulpräsidentin und Hochschuldozentin aus Hosenruck sowie Cornelia Zecchinel, Kantonsrätin und PR-Beraterin aus Kreuzlingen.

Jungfreisinnige folgen noch

Sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten werden von der Versammlung einstimmig nominiert. Die Kandidaten für eine dritte Liste stellen die Jungfreisinnigen. «Die Nomination findet am 26. April statt. Wir werden aber sicher eine volle Liste präsentieren», sagt Nazmije Ismaili, Präsidentin der Jungfreisinnigen Thurgau.

Da die FDP Thurgau im Herbst ihren Fokus auf die Nationalratswahlen legt, verzichtet sie bei den Ständeratswahlen auf eine Kandidatur. «In vier Jahren wollen wir aber wieder einen eigenen Sitz in der kleinen Kammer», kündigt Bon an.

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