FAUSTBALL
Rickenbach-Wilens Nationalligateams nehmen die Meisterschaft mit Zuversicht in Angriff

Am Samstag beginnen die Feldmeisterschaften in den höchsten zwei Ligen. Das NLA-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen startet am Samstag in Elgg, während die NLB-Equipe in Jona loslegen wird.

Herbert Brägger
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Das NLA-Team der FG Rickenbach-Wilen trifft zum Auftakt auf Elgg und Walzenhausen.

Das NLA-Team der FG Rickenbach-Wilen trifft zum Auftakt auf Elgg und Walzenhausen.

Bild: Ralph Ribi (Wilen, 4. Juni 2020)

Nach coronabedingtem Ausfall der Hallenmeisterschaft brennen die Teams der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) darauf, ab Samstag endlich wieder Ernstkämpfe zu bestreiten. Trotz schwieriger Bedingungen in den vergangenen Monaten haben die Hinterthurgauer gut trainiert und fühlen sich für die anstehende Herausforderung bereit.

Die beiden Stammangreifer Philipp Jung und Daniel Baumgartner, die sich von der ersten Mannschaft (NLA) in die zweite Equipe (NLB) zurückgezogen haben, werden durch Thomas Weder und Timo Hagmann ersetzt. Weder schnupperte in den vergangenen Jahren als Reservespieler bereits öfters Luft in der höchsten Liga. Hagmann kehrt nach einem Engagement bei Wigoltingen wieder zurück zu RiWi. Beide Akteure sollen an der Seite von Stammspieler Simon Stäbler für druckvolle Angriffe sorgen.

Klares Ziel vor Augen: Eine Reaktion auf das Cup-Out zeigen

Die Abwehrkette tritt mit Zuspielern Silvan Jung, Pascal Holenstein, Walter Gantenbein und Yannic Wild unverändert an. Das Ziel des Teams ist mindestens der vierte Rang nach der Vorrunde – diese Position würde für die Teilnahme an der Finalrunde ausreichen. Vor zwei Jahren war dies den Hinterthurgauern gelungen.

Mit dieser Mannschaft will Rickenbach-Wilen in der NLA für Furore sorgen (hinten von links): Coach Jürg Sprenger, Yannic Wild (Abwehr), Simon Stäbler (Angriff), Timo Hagmann (Angriff), Trainer Simon Forrer. Vorne von links: Walter Gantenbein, Pascal Holenstein, Silvan Jung, Thomas Weder.

Mit dieser Mannschaft will Rickenbach-Wilen in der NLA für Furore sorgen (hinten von links): Coach Jürg Sprenger, Yannic Wild (Abwehr), Simon Stäbler (Angriff), Timo Hagmann (Angriff), Trainer Simon Forrer. Vorne von links: Walter Gantenbein, Pascal Holenstein, Silvan Jung, Thomas Weder.

Bild: PD

Trainer Simon Forrer sagt mit viel Zuversicht: «Wir sind gut vorbereitet, fit, gesund und wir haben einen intakten Teamgeist. Wir werden alles dafür tun, das unnötige Ausscheiden in der ersten Runde des Schweizer Cups gegen Dozwil mit einer tollen Startrunde vergessen zu machen.» Dies wäre auch ein erster wichtiger Schritt in Richtung Saisonziel.

Wegen Corona: Maximal 300 Zuschauer zugelassen

Rickenbach-Wilens NLA-Team spielt am Samstag ab 15 Uhr in Elgg zuerst gegen das starke Heimteam. Danach folgt die Partie gegen Walzenhausen, die auch kein Selbstläufer werden dürfte. Die Mannschaft hat sich vorgenommen, die ersten Punkte nach Hause zu bringen.

Auch das NLB-Team, das auf fünf ehemalige NLA-Spieler zählen kann, will am Samstag beim Meisterschaftsauftakt punkten. In Jona treffen die Hinterthurgauer zuerst auf Wigoltingen, danach auf den Gastgeber. Die Qualifikationsphase der höchsten zwei Ligen wird in der Folge jeden Samstag bis zu den Sommerferien gespielt. Nach dem Unterbruch folgt schliesslich die letzte Runde.

Nach den neuen Coronaverordnungen sind maximal 300 Zuschauer zugelassen, Dies unter Einhaltung des Schutzkonzepts des Verbands (respektive des Spielrundenveranstalters). Unter anderem gilt die Maskenpflicht.