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Fasnacht geht in Berlingen auch mitten im Sommer

Das Kultursündikat Berlingen hat am Samstag zur allseits beliebten Sommerfasnacht eingeladen. Die Fasnächtler zeigten allen Besuchern, wie es geht.
Margrith Pfister-Kübler
Piraten und Piratinnen stimmen musikalisch und optisch auf die Sommerfasnacht ein. Bild: Margrith Pfister-Kübler

Piraten und Piratinnen stimmen musikalisch und optisch auf die Sommerfasnacht ein. Bild: Margrith Pfister-Kübler

Ahoi Sommerfasnacht, mit diesem Lockruf gings am Samstag zur Unterseehalle. Start: 14.14 Uhr. Ende: tief in der nachmitternächtlichen Sommernacht. Ungewöhnlich schön am See in Berlingen, dem Ort, wo die Leute besonders gut und gern Feste feiern, wo der Zusammenhalt stets hohe Priorität spielt.

Bravo-Rufe für «Heugümpers & Velogümpers»

Die Schwingtüren wurden aufgestossen, denn das Motto lautete klar und deutlich Piraterie. Carlo Leuch, OK-Chef vom Kultursündikat und einst abenteuerlustiger und tapferer Wind- und Wetter-erprobter Zwei-Mast-Segler, sowie seine Piraten erfreuten mit viel abenteuerlichem Tatendrang und verblüffendem Einfallsreichtum. Schon das symbolische Piratenschiff vor der Unterseehalle, die Totenkopfflaggen oder der mit Wasser gefüllte Pool: alles kam gut an. Ein kleiner Bub mit glänzenden Augen rief:

«Danke, dass so viele Piraten da sind.»

Bravo-Rufe ertönten schon zum Start für die einheimische Gugge «Heugümpers & Velopümpers», die Dixie-Crash-Band. Die Lieblings-Gugge musste diesmal ohne Trompeter und Sänger Andy Heller auskommen. Diese Rolle übernahm Erwin Kasper. Er heizte die Stimmung zusätzlich auf mit seiner kratzigen Sing-Stimme verstärkt mit Megafon. Und alle gingen mit «Ahoi» auf die hohe Sommerfasnachts-See in und um die Unterseehalle.

Piratinnen klatschen zu den Klängen der Guggenmusik. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Piratinnen klatschen zu den Klängen der Guggenmusik. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Ein bisschen wie im Film
«Fluch der Karibik»

Auch die weiteren Guggen, die Riethüsli-Gugge, die Randehüüler Beringen und die Marderschreck, wurden gefeiert. Erfrischende Getränke und Speisen stärkten. Hie und da tanzte man oder sass gemütlich «an Deck», plauderte oder erfreute sich des Lebens. Die Geniesserzeit war angebrochen. Die Stimmung bei den Gästen liess diese durch die Piratennacht flirren. Es hätten ein paar Besucher mehr sein dürfen, aber die Festmeile am See bot am Samstag zu viele Verlockungen. Die Berlinger Sommerfasnacht hatte etwas vom Abenteuerroman «Die Schatzinsel» oder vom Film «Fluch der Karibik». Aufblitzende Botschaften und Lebensfreude mit der ganzen Kraft der Piraten gab es rundum.

Das Publikum sang das Lumpensammlerlied mit: «Morgen früh, wenn andere Leute schlafen ...». Die Berlinger Jugend mischte sich mit älteren Piraten. Immer wieder fetzten die Guggen los, und das in voller Lautstärke. Die Sommerfasnacht war ganz im Geist der Berlingen-Romantiker und kam allerseits gut an.

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