EW Aadorf und Aaheim schreiben Gewinn

Das EW schliesst seine Jahresrechnung mit einem Gewinn von über einer Million Franken ab. Auch das Altersheim schreibt schwarze Zahlen – trotz Fondseinlage und zusätzlicher Abschreibungen.

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Das Altersheim Aaheim in Aadorf (Bild:PD)

Das Altersheim Aaheim in Aadorf (Bild:PD)

(rsc/red) Die Jahresrechnung 2018 des EW Aadorf weist einen beachtlichen Gewinn aus. Bei einem Gesamtumsatz von 10,6 Millionen Franken resultiert ein Plus von rund einer Million Franken. Das Eigenkapital erhöht sich somit auf 7,4 Millionen Franken. «Der Gemeinderat nahm das positive Ergebnis zur Kenntnis und genehmigte die Jahresrechnung.», schreibt die Aadorfer Gemeindebehörde in ihrer Mitteilung.

Vor drei Jahren haben der Gemeinderat und die Geschäftsleitung des EW Aadorf beschlossen, in den folgenden Jahren höhere Investitionen zu tätigen. Mit der Sanierung der Rebbergstrasse konnte im vergangenen Jahr eine grosse Investition realisiert werden. Insgesamt hätten die Investitionen zwar nicht das budgetierte Soll erreicht. Dennoch würden sie sich auf Rekordhöhe bewegen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Gewinn für Investitionen benötigt

Sämtliche Sparten schliessen mit einem Gewinn ab. Aufgrund der zahlreichen Investitionsprojekte seien für Strom und Wasser etwas weniger Unterhaltsarbeiten als vorgesehen ausgeführt worden. Der Nettogewinn beim Strom beträgt nach Abschreibungen rund 525'000 Franken. Bei der Sparte Wasser wurde ein Gewinn von knapp 400'000 Franken erzielt.

«Diese beiden relativ hohen Gewinne werden benötigt, um die anstehenden Investitionen mitzufinanzieren», schreibt der Gemeinderat. Die Sparte Netzbau schliesst mit einem Gewinn von rund 69'000 Franken ab, dies unter anderem wegen der Übernahme der Wasserversorgung Hagenbuch.

Nur 464 Franken Abweichung vom Budget

Auch das Aadorfer Aaheim kann ein das Rechnungsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abschliessen. So weist die Rechnung bei Gesamteinnahmen von über neun Millionen Franken ein Plus von 33'045 Franken aus. Dem Aaheim gelingt damit im Vergleich zum Voranschlag fast eine Punktlandung. Der budgetierte Gewinn liegt nämlich nur 464 Franken höher.

Bereits im Jahresgewinn enthalten sind rund 80'000 Franken zusätzliche Abschreibungen auf den Gebäuden und knapp 130'000 Franken auf den Betriebseinrichtungen, Mobilien und EDV-Anlagen. Ebenfalls wurde zusätzlich zu den budgetierten Rückstellungen von 80'000 Franken eine Einlage in den Erneuerungsfonds von 250'000 Franken für die in diesem Jahr anstehende Erneuerung des Lifts getätigt.

Bei Einnahmen von 240'000 Franken weist auch die Rechnung der Alterssiedlung einen Gewinn aus, nämlich 14'972 Franken. «Die Alterswohnungen waren fast durchgehend vermietet», schreibt der Gemeinderat. Im Frühjahr wurde anlässlich eines Mieterwechsels eine Wohnung im Erdgeschoss komplett renoviert und die Badewanne durch eine hindernisfreie Dusche ersetzt. Die Renovations- und Umbaukosten betrugen gut 40'000 Franken. Über die Rechnungsabschlüsse des EW und Aaheims befinden die Aadorfer Stimmbürger am 19. Mai an der Urne.