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EVP Thurgau setzt sich für lebenswerte Zukunft ein

Die EVP Thurgau will sich im neuen Jahr vor allem in den Themen Familien, Gesundheit, Wirtschaft, Natur, Umwelt und Energien einbringen.
Kurt Peter
Informierten über das EVP-Jahresmotto: Urs-Peter Beerli, Doris Günter, Nina Beerli, Pascale Leuch und Wolfgang Ackerknecht. (Bild: Kurt Peter)

Informierten über das EVP-Jahresmotto: Urs-Peter Beerli, Doris Günter, Nina Beerli, Pascale Leuch und Wolfgang Ackerknecht. (Bild: Kurt Peter)

«Wir haben ein Erfolgsjahr hinter uns.» EVP-Präsident Wolfgang Ackerknecht blickte an der Jahresmedienkonferenz zurück. Als Erfolg wertet er den Mitgliederzuwachs sowie die Gründung der Jungpartei. Das Motto für 2019 laute «Nachhaltig politisieren und leben».

Es sei nötig, der Wirtschaft und jedem Einzelnen die Grenzen des Handelns aufzuzeigen. Mit einem bewussten Umgang mit den Ressourcen «übernehmen wir Verantwortung für unsere und spätere Generationen», so Ackerknecht. Die EVP setzt 2019 auf die politischen Schwerpunkt Familien, Gesundheit, Wirtschaft, Natur, Umwelt und Energien.

Familien sind wichtig

Kantonsrätin Doris Günter meinte, dass «die Familie als verbindliche Lebensgemeinschaft mehrere Generationen entscheidend für das Wohlergehen der Schweiz ist». Die EVP fordere die Gleichbehandlung alle Betreuungsformen. Damit junge Familien einen guten Start hätten, sei grosszügiger und flexibel beziehbarer Elternurlaub zu ermöglichen, meinte Günter. Sie verwies darauf, dass die Generation 60+ mit ihrer Lebenserfahrung eine wichtige Rolle in der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderung spielen könnte.

Pascale Leuch, Vorsitzende der EVP Thurgau, ist besorgt wegen Entwicklungen im Betäubungsmittel- und Tabakbereich. Seit April 2018 sei es nicht mehr verboten, nikotinhaltige E-Zigaretten zu verkaufen. Vor 2022 sei nicht mit einem neuen Gesetz zu rechnen. Deshalb habe die EVP-Kantonsrätin Elisabeth Rickenbach eine Motion eingereicht. Diese verlangt, das Verkaufsverbot von Zigaretten an unter 16-jährige auf verharmloste E-Zigaretten, alle nikotinhaltigen Produkte sowie legalen Cannabis auszudehnen.

Klimaziele beharrlich verfolgen

«Nachhaltig leben bedeutet nachhaltig wirtschaften.» Das sagte Nina Beerli, Mitglied der Parteileitung. Firmen mit Hauptsitz in der Schweiz seien oft in Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen involviert. Es zeige sich, dass Eigenverantwortung und Freiwilligkeit nicht genügten. «Es braucht griffige und wirksame Regeln.» Die Konzernverantwortlichkeitsinitiative sei der richtige Schritt in diese Richtung. Nachhaltig leben heisse auch nachhaltig konsumieren. Obwohl viele Schweizer eine nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaft befürworteten, sei die Bereitschaft, das Konsumverhalten einzuschränken, sehr tief.

Für EVP-Vizepräsident Urs-Peter Beerli ist klar: «Wir müssen die Klimaziele beharrlich und beständig verfolgen». Die Revision des kantonalen Energienutzungsgesetzes könne dazu beitragen. Gemäss Entwurf sollen künftig Neubauten einen Teil der von ihnen benötigten Energie selber erzeugen. «Wir erachten das als Schritt in die richtige Richtung.» Die neuen Vorgaben könnten dazu motivieren, bei Renovationen zusätzlich zur vorgeschriebenen Isolierung eine Energiegewinnungsanlage einzubauen.

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