Euphorie ist fehl am Platz

TZ-Redaktor Mathias Frei zum Rechnungsabschluss 2018 der Stadt Frauenfeld

Mathias Frei
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Mathias Frei, Redaktion Thurgauer Zeitung, Frauenfeld

Mathias Frei, Redaktion Thurgauer Zeitung, Frauenfeld

Ein Plus von 2,58 Millionen Franken ist ein schöner Rechnungsabschluss – fast zu schön, um wahr zu sein. Das weiss Stadtpräsident Anders Stokholm. Deshalb will er dieses Ergebnis auch nicht überbewerten. Natürlich steigen die Steuereinnahmen nicht einfach so, sondern weil Frauenfeld attraktiver Wohn- und Arbeitsort ist. Die gestiegenen Rückerstattungen in der Sozialhilfe wachsen auch nicht einfach auf den Bäumen. Da steckt Arbeit dahinter. Aber Frauenfeld soll sich auch in Zukunft positiv entwickeln können. Dafür braucht es Investitionen – etwa das Hallenbad. Und das kostet Geld. Stadt- und Gemeinderat müssen finanzpolitisch nachhaltig arbeiten – auf der Ausgaben-, aber auch nicht weniger auf der Einnahmenseite.