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Eine Ethikerin übernimmt: Das Wängemer «Neuhaus» hat eine neue Leiterin

Zwölf Jahre lang führte Stefan Wohnlich das Wohn- und Pflegezentrum Neuhaus. Nun hat seine Nachfolgerin Manuela Rast ihre Arbeit aufgenommen.
Maya Heizmann
Bei der Schlüsselübergabe: Der ehemalige Leiter des Wohn- und Pflegezentrums Neuhaus, Stefan Wohnlich, mit seiner Nachfolgerin Manuela Rast und Stiftungsratspräsident Daniel Kressig. (Bild: PD)

Bei der Schlüsselübergabe: Der ehemalige Leiter des Wohn- und Pflegezentrums Neuhaus, Stefan Wohnlich, mit seiner Nachfolgerin Manuela Rast und Stiftungsratspräsident Daniel Kressig. (Bild: PD)

«Für mich ist die verantwortungsvolle Tätigkeit als Zentrumsleiterin ein faszinierender Neuanfang», sagt Manuela Rast. Sie hat die Leitung des Wängemer Wohn-und Pflegezentrums Neuhaus übernommen. «Ich hatte Interesse, neue Bereiche kennen zu lernen», erklärt sie. Die Menschen seien für sie das Wichtigste, sie stünden im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Nebst dem Interesse bringt sie auch grossen Respekt ihrer neuen Funktion entgegen.

Während Jahren führte Stefan Wohnlich das Wohn- und Pflegezentrum. Vor gut einer Woche fand nun die Schlüsselübergabe statt. «Ich bin sehr gut von den Mitarbeitenden und von den Bewohnern aufgenommen worden», sagt Manuela Rast. Es fühle sich so an, als wäre ein letztes fehlendes Puzzleteil in ihrem Leben nun am richtigen Ort eingesetzt worden.

Vielfältige Berufserfahrung

Rast setzt sich seit Jahren für Menschen in speziellen Situationen ein. Nach einer Lehre als Webereiassistentin in Flawil studierte sie an der Fachhochschule St. Gallen Soziale Arbeit. Danach folgte die Heimleiterausbildung in Luzern. Nach dem Ethik-Studium in Zürich erhielt sie das Master-Diplom in angewandter Ethik. Sie übernahm im St. Galler Zentrum für Asylsuchende die Leitung, danach führte sie fünf Jahre lang den Vollzug in der Strafanstalt Gmünden in Niederteufen.

Zuletzt leitete sie acht Jahre die «Sonnenburg» in Weinfelden, eine Institution für psychisch beeinträchtigte und suchtkranke Männer. Rast sagt:

«Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. An allen Orten, an denen ich gearbeitet habe, gingen mir die Schicksale der Menschen in ihren speziellen Situationen nahe.»

Sie sei gespannt, was nun alles in Wängi auf sie zukomme.

Jeden Morgen um acht Uhr begrüsst Rast die Bewohner, und die Informationen werden auf die Etagen übermittelt. Mit den Gedanken zum Tag vermittelt Rast den Bewohnern auf eine angenehme Art Geborgenheit.

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