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Eschlikon könnte ein Co-Working-Büro erhalten

Die Gemeinde Eschlikon klärt derzeit, ob die alten Raiffeisen-Räumlichkeiten in einen Co-Working-Standort umgenutzt werden sollen. An einem Workshop steuerten Interessierte ihre Ideen bei.
Christoph Heer
Ideen sammeln für ein CoWorking in Eschlikon. Gemeindpräsident Hans Mäder (links) und Gemeinderätin Isabelle Denzler (rechts) mit interessierten Eschliker Bewohnern. (Bild: Christoph Heer)

Ideen sammeln für ein CoWorking in Eschlikon. Gemeindpräsident Hans Mäder (links) und Gemeinderätin Isabelle Denzler (rechts) mit interessierten Eschliker Bewohnern. (Bild: Christoph Heer)

Täglich sind es 1830 Eschliker, die das Dorf verlassen um arbeiten zu gehen. Diese Pendler legen pro Jahr knapp 15,6 Millionen Kilometer zurück. «Die Kosten für die Gesellschaft betragen 5,6 Millionen Franken, dies ausgerechnet auf der Basis verlorener Lebenszeit und statischem Wert eines Lebensjahres», sagt Remo Rusca von der Village-Office-Genossenschaft.

«Mit unserer Erfahrung aus dem Co-Working und, dem von Village Office entwickelten Phasenmodell, erarbeiten wir für jede einzelne Gemeinde massgeschneiderte Lösungsansätze.» Gesamtschweizerisch sei es gar so, dass von zehn Schweizern, täglich deren sieben, ihre Wohngemeinde für die Arbeit verlassen. «Das hat schwerwiegende Einflüsse auf die Gesundheit, die allgemeinen Kosten und das Dorfleben.»

Rusca betont am Mittwochabend anlässlich eines Workshops in der neu eröffneten Raiffeisenbank, dass Co-Working unzählige Vorteile mit sich bringt.Falls ein Co-Working an der Bahnhofstrasse 34, also am alten Standort der Raiffeisenbank, entstehen soll, braucht es zunächst eine Spurgruppe. Das Potenzial eines Co-Working Standortes wurde dahingehend unlängst geprüft und ist sicherlich mit «bestens vorhanden» zu bestätigen.

Zentral und nahe der Industrie

Perfekt scheint auch der geplante Standort zu sein; mitten im Zentrum und doch nahe an der Industrie. Remo Rusca sagt nämlich, dass nicht nur Privatpersonen ein Co-Working nutzen sollen. «Natürlich würden auch KMUs oder Vereine dazu abgeholt werden, ihren Bedürfnissen innerhalb des Co-Workings gerecht zu werden.» Die mittlerweile grenzenlose Mobilität sei Ursprung vieler Probleme.

«Also, warum nicht ein oder mehrere Tage pro Woche in der Wohngemeinde arbeiten?», fragt Rusca. «Und gleichzeitig einen äusserst wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstosses leisten. Bessere Gesundheit dank weniger Stress durch Pendeln und schlussendlich auch mehr Zeit für die Familie und um sich in der Wohngemeinde zu engagieren.» Laut Gemeindepräsident Hans Mäder würden Innovationen wie Co-Working einen gewichtigen Standortvorteil für Eschlikon darstellen.

«Deshalb unterstützt der Gemeinderat das Projekt während der Startphase, bis der Betrieb selbsttragend erfolgen kann.»

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