Eschlikon

Hurnen soll noch in diesem Jahr eine 30er-Zone werden

Nach dem Eschliker Oberdorf setzt der Eschliker Gemeinderat in Hurnen die nächste grossflächige Tempo-30-Zone um. Dabei hat er Wünsche aus der Bevölkerung berücksichtigt.

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Noch gilt in Hurnen Tempo 50. Die Einwohner des Dorfes begrüssen aber die Pläne des Eschliker Gemeinderats für eine 30er-Zone.

Noch gilt in Hurnen Tempo 50. Die Einwohner des Dorfes begrüssen aber die Pläne des Eschliker Gemeinderats für eine 30er-Zone.

Bild: Roman Scherrer

(red/rsc) Nach und nach will der Eschliker Gemeinderat in Quartieren Tempo 30 einführen. Bereits umgesetzt ist eine grossflächige 30er-Zone im Eschliker Oberdorf. Anschliessend hätte Wallenwil hinzukommen sollen. Weil sich die Wallenwiler an der entsprechenden Infoveranstaltung aber nicht einig waren, haben Strassenkommission und Gemeinderat entschieden, das Projekt zurückzustellen und stattdessen Hurnen vorzuziehen.

An der Infoveranstaltung im vergangenen September haben die Hurnerinnen und Hurner die geplante 30er-Zone begrüsst. Sie konnten dabei auch ihre Wünsche äussern. «Die Strassenkommission hat sich den Wünschen angenommen und versucht nun die meisten davon umzusetzen», schreibt nun die Gemeindebehörde in ihrer Mitteilung.

Gewünschte Strecke in Konzept integriert

Die Strecke zwischen Riethof und dem Dorf Hurnen sei das meistdiskutierte Element des vorgestellten Konzepts gewesen. Die grosse Mehrheit der anwesenden Anwohner habe dabei den Wunsch geäussert, das Teilstück ebenfalls in die 30er-Zone zu integrieren. «Die Mitglieder der Strassenkommission können die eingebrachten Argumente nachvollziehen und haben deshalb entschieden, das Konzept dahingehend anzupassen, dass die 30er-Zone entsprechend erweitert wird», schreibt der Gemeinderat weiter.

Zudem hat die Strassenkommission entschieden, die Geschwindigkeit vom Weiler Than in Richtung Hurnen von 60 auf 50 Kilometer pro Stunde zu reduzieren, das Stopp-Signal bei der Kreuzung im Dorf zu entfernen beziehungsweise durch einen Rechtsvortritt zu ersetzen sowie die Insel beim Dorfeingang von Vogelsang herkommend mit einer Signalisation, welche die richtige Fahrspur anzeigt, zu ergänzen.

Anpassungen von Signalisationen hängen von Genehmigung des Tiefbauamts ab

Weitere Anpassungen von Signalisationen wie beispielsweise die Aufhebung des Rechtsvortritts beim Riethof und die Signalisation «Schulweg» hingen davon ab, ob die Erweiterung der 30er-Zone bis zum Riethof tatsächlich realisiert werden kann, erklärt der Gemeinderat. Bei der Frage, ob das Projekt realisiert werden kann, habe das kantonale Tiefbauamt nämlich «ein gewichtiges Wort mitzureden».

Das Konzept mit der Erweiterung der 30er-Zone werde in den nächsten Tagen beim Tiefbauamt eingereicht. Sollte dieses die Pläne genehmigen, wird das Projekt anschliessend öffentlich aufgelegt. Sofern keine Einsprachen eingehen, kann voraussichtlich im Sommer die Umsetzung der Massnahmen erfolgen. Sollte das kantonale Tiefbauamt mit der Ergänzung des Konzeptes nicht einverstanden sein, wird die Strassenkommission nochmals über die Bücher gehen müssen.