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Im Balterswiler Büchele-Haus soll ein Kindergarten entstehen

Seit die Schulgemeinde das Büchele-Areal gekauft hat, befasst sie sich mit dessen Nutzung. Die Pläne der Behörde sind nun aber fortgeschritten. 2020 sollen die Stimmbürger über neuen Schulraum befinden.
Roman Scherrer
Geht es nach der Bichelseer Schulbehörde, könnte im Riegelhaus auf dem Büchele-Areal ein Kindergarten entstehen. (Bild: Olaf Kühne)

Geht es nach der Bichelseer Schulbehörde, könnte im Riegelhaus auf dem Büchele-Areal ein Kindergarten entstehen. (Bild: Olaf Kühne)

Es ist ein altes Riegelhaus an der Balterswiler Hauptstrasse und verfügt über einen grossen Umschwung. In den vergangenen Jahren hat es die Bichelseer Schulbehörde oft beschäftigt. Die Liegenschaft, genannt Büchele, hat die Schulgemeinde erworben, nachdem die Stimmbürger Ende 2010 dazu den Kredit über 1,45 Millionen Franken bewilligten. Sie sollte der Schule als Reserveland dienen. Die Lage dafür ist günstig, befindet sich die Liegenschaft doch neben dem Schulhaus Rietwies.

Seit dem Kauf hat sich die Schulbehörde immer wieder damit befasst, wie sie das Wohnhaus am besten nutzen könnte. Heute befinden sich das Büro der Schulsozialarbeiterin und die Spielgruppe Biba darin. Schon früh war klar, was aus der Wiese hinter dem Haus werden soll: eine Spielwiese. «Sie ist bei den Kindern sehr beliebt», sagt der Bichelseer Schulpräsident Daniel Stamm. Deshalb hat die Behörde nun beschlossen, dass die Wiese nicht überbaut werden soll.

Räumlichkeiten werden knapp

Voriger Schulraum ist in Balterswil aber nicht vorhanden. «Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem unsere Räumlichkeiten gerade noch ausreichen. Wir rechnen aber jedes Jahr mit etwa drei Kindern mehr», sagt Daniel Stamm. Die Behörde hat deshalb entschieden, dass der eben erst ausgebaute Hackenberg-Kindergarten auch dann bestehen bleibt, wenn in der Rietwies ein eigener Kindergarten entstehen sollte. Dort ist er derzeit noch eher ein Provisorium in einem ehemaligen Schulzimmer. Weil der Raum im neuen Schuljahr nicht mehr ausreichen wird, zieht er zurück in die Räumlichkeiten am Hackenberg.

«Wir haben beschlossen, dass der Kindergarten und die Primarschule getrennt bleiben sollen», sagt Stamm. «Alle Primarschüler sollen im gleichen Gebäude sein, das vereinfacht zum Beispiel die Wege der Schüler.» Deshalb soll ein Ausbau des Primarschulhauses Rietwies genügend Platz für die Schüler schaffen.

Das Büchele­-Haus wäre hingegen für den Kindergarten vorgesehen. Durch diese Umnutzung wäre ein aufwendiger Umbau im alten Wohnhaus unumgänglich. Das sei aber noch nicht endgültig beschlossen, sagt der Schulpräsident:

«Die Baukommission wird diese Variante in der nächsten Zeit genauer unter die Lupe nehmen.»

Geplant ist, dass die Planungsarbeiten im kommenden Herbst vergeben werden können. Die Lösung der Planer will die Schulbehörde dann voraussichtlich im nächsten Jahr präsentieren. «Das Ziel ist es, dass das Volk 2020 an der Urne darüber befinden kann», sagt Daniel Stamm.

Er ist zuversichtlich, dass die Pläne – wie sie dann auch konkret aussehen mögen – bei den Stimmbürgern auf Anklang stossen werden. Schliesslich habe der Souverän schon an der vergangenen Gemeindeversammlung einen Kredit über 250'000 Franken für den Projektwettbewerb genehmigt. Zu dem Traktandum habe es keine kritischen Stimmen gegeben. Daniel Stamm ist überzeugt:

«Das ist ein Zeichen, dass die Leute auch dafür sind, dass es nun in dieser Sache vorwärtsgeht.»

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