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Am Flohmarkt im Frauenfelder Burstelpark: «Es ist wie eine Sucht»

Der letzte Flohmarkt dieses Jahr zog viele Besucher an. Die Standbetreiber, die ihre Waren im Frauenfelder Burstelpark anboten, waren mit dem Verkauf zufrieden.
Hugo Berger
Grosses Angebot: Eine Frau sieht sich am Flohmarkt im Burstelpark um. 86 Standbetreiber bieten ihre Waren an. (Bild: Hugo Berger)

Grosses Angebot: Eine Frau sieht sich am Flohmarkt im Burstelpark um. 86 Standbetreiber bieten ihre Waren an. (Bild: Hugo Berger)

Der schöne Herbsttag hat wohl dazu beigetragen, dass am Samstag viele Leute den Flohmarkt im Burstelpark besuchten. Es war der letzte in diesem Jahr. Das Angebot der 86 Stände reichte von Kleidern, Spielsachen, Büchern, CDs und Haushaltgeräten bis hin zu Musikinstrumenten. «Obwohl man eigentlich nur schauen wollte, geht man nie mit leeren Händen», sagt eine Besucherin, die eine Blumenvase, erworben hat.

Die Standbetreiber haben sich auf einen langen Tag eingestellt. In einem bequemen Stuhl unter einem Sonnenschirm oder im Schatten der Bäume lassen sie die Zeit verstreichen, bis Kundschaft kommt. «Ich mache es nicht des Geldes wegen, sondern weil es mir Spass macht», sagt Karin Künzler. Ausserdem finde sie es gut, dass die Sachen nicht im Müll landen, sondern eine weitere Nutzung finden.

Feilschen, bis man sich einig wird

Standbetreiber Jakob Schirmer ist auf vielen Flohmärkten anzutreffen. «Es ist wie eine Sucht», sagt der 82-Jährige. Ein Kunde fragt nach dem Preis eines Messers. «Zehn Franken», sagt Schirmer. «Acht», sagt der Kunde und darf sich über das Schnäppchen freuen.

Viele Schnäppchen anzubieten, hat eine Frau, die ihren Namen nicht verraten will. Günstig zu erwerben ist zum Beispiel eine Kaffeemaschine, die wie neu aussieht. Warum ist sie überflüssig geworden? «Wir haben sie unserem Sohn gekauft, als er in eine eigene Wohnung zog. Doch nach kurzer Zeit kehrte er zu uns zurück», so die Begründung.

Zum ersten Mal einen Stand betreibt Fredy Schweizer. Er hat ein besonderes Angebot: Mehr als dreissig Jahre lang hat er die Schweizer Satirezeitschrift «Nebelspalter» gesammelt. «Ich trenne mich nur ungern davon, doch es ist eine Platzfrage.»

Dass am Abend im Burstelpark keine Spuren vom Flohmarkt zurückbleiben, dafür sorgt Bruno Wismer. «Es kommt ab und zu schon vor, dass ich die Standbetreiber anhalten muss, den Platz sauber zurückzulassen», sagt er.

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