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Interview

«Es ist eine grosse Chance für mich»: Der Weinfelder Reto Scherrer wechselt zu Blick TV

Vom Samschtig-Jass zu Blick TV: SRF-Moderator Reto Scherrer moderiert ab Januar 2020 als Anchor-Man Nachrichtensendungen bei Blick TV.
Ida Sandl
Reto Scherrer freut sich darauf, bei Blick TV ein Mann der ersten Stunde zu sein. (Bild: PD)

Reto Scherrer freut sich darauf, bei Blick TV ein Mann der ersten Stunde zu sein. (Bild: PD)

Harte News, statt gediegener Unterhaltung: Der Weinfelder Reto Scherrer wechselt am 1. Januar 2020 vom SRF zu Blick TV. Er wird die Nachrichtensendungen moderieren. Die lockeren Sprüche bleiben.

Hat Ihnen der Samschtig-Jass keinen Spass mehr gemacht?

Reto Scherrer: Im Gegenteil: Aufhören, wenn es am schönsten ist. Meine Neugier hat mich von Kindesbeinen an begleitet, deshalb bin ich wohl auch Journalist geworden. Bei Blick TV habe ich die Möglichkeit, von Anfang an bei einem Pionierprojekt dabei zu sein. Das hat mich enorm gereizt.

Wie lange haben Sie mit sich gerungen?

Ich habe es mir nicht einfach gemacht. Im Mai kontaktierte mich Jonas Projer das erste Mal mit einem konkreten Vorschlag. Nun sind wir uns einig. Und ich freue mich unglaublich darauf, was alles kommt.

Wie muss man sich die Arbeit als Anchor vorstellen?

Ich werde bei Blick TV die Nachrichtensendungen moderieren und dem Publikum alle Blick-Themen näherbringen, von der Politik bis zur Unterhaltung. Ich spiele eine tragende Rolle in der Moderation.

Statt Wohlfühl-TV machen Sie bald harten Boulevard.

Ich habe in meiner Zeit bei SRF verschiedene TV-Sendungen moderiert und arbeite mittlerweile auch seit 12 Jahren bei Radio SRF 1. Die Themen sind also heute schon vielfältig. Das bleibt es auch beim Blick: Er berichtet über alles, was die Menschen in unserem Land bewegt. Darauf freue ich mich wahnsinnig.

Hat es bei Blick TV für Ihre witzigen Sprüche noch Platz?

Ich werde sicher mir selbst treu bleiben, auch bei Blick TV. Die News dort können je nach Thema manchmal mit einer unterhaltenden Lockerheit daherkommen. Meine Sprüche gehören dazu.

Sie hätten beim SRF in Rente gehen können. Blick TV muss sich erst bewähren. Ist es nicht ein Wechsel in die Unsicherheit?

Was ich beim SRF hatte, war wunderschön und ich konnte es lange geniessen. Ich bin einer, der im Moment lebt und das Maximum herausholen will. Bei Blick TV habe ich die Möglichkeit, von Anfang an dabei zu sein und den News ein Gesicht zu geben. Das ist eine grosse Chance für mich.

Was hat Ihre Frau dazu gesagt?

Sie unterstützt den Wechsel, wir haben ja im Vorfeld auch viel und lange darüber gesprochen. Es war mir natürlich wichtig, auch ihre Unterstützung zu haben. Für meine Arbeit brauche ich einen starken Rückhalt von Zuhause. Sie meinte: «Mach, was dich glücklich macht, dann wird es auch…». Das habe ich getan.

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