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Die Neujahrswünsche des Frauenfelder Stadtrats kommen per Youtube

Die Pandemie verunmöglichte den traditionellen, stets gut besuchten Neujahrsempfang im Rathaus. Deshalb wartete der Stadtrat mit einer Videobotschaft auf.

Mathias Frei
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Titelbild der Videobotschaft: Stadtpräsident Anders Stokholm, Stadträtin Barbara Dätwyler, Stadtrat Andreas Elliker (oben), Vizepräsidentin Elsbeth Aepli und Stadtrat Fabrizio Hugentobler.

Titelbild der Videobotschaft: Stadtpräsident Anders Stokholm, Stadträtin Barbara Dätwyler, Stadtrat Andreas Elliker (oben), Vizepräsidentin Elsbeth Aepli und Stadtrat Fabrizio Hugentobler.

Bild: Screenshot Youtube

Traditionen sind in diesen besonderen Zeiten nicht viel wert. So musste auch der Frauenfelder Neujahrsempfang pandemiebedingt daran glauben. Am 1. Januar blieb der Grosse Bürgersaal im Rathaus leer, kein genüssliches Nippen am Bürgerwein, kein Neujahrsblatt, keine angeregten Gespräche. Der Stadtrat bedauere es sehr, nicht wie gewohnt mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Frauenfeld auf das neue Jahr anstossen zu können, heisst es in einer Medienmitteilung.

«Nichtsdestotrotz ist es ihm ein Anliegen, allen Frauenfelderinnen und Frauenfeldern von Herzen einen guten Start ins 2021 und vor allem beste Gesundheit zu wünschen.»

Diese Wünsche kommen darum für einmal als Videobotschaft.

Ein filmischer Rundgang durch das Rathaus

Zwei Minuten und 38 Sekunden lang ist der filmische Beitrag, der durchaus etwas hermacht. Alle fünf Mitglieder des Stadtrats kommen an verschiedenen Orten im Rathaus mit ein paar persönlichen Aussagen, musikalisch passend untermalt, zu Wort.

Den Anfang macht Vizepräsidentin Elsbeth Aepli. In ihrem Geschenkpaket steckt Humor. Sie wünscht einem jeden Tag einen Grund, um lächeln oder herzhaft lachen zu können.

«Ich wünsche Ihnen viel Ausdauer und Mut beim Verfolgen Ihrer Ziele.»

Das sagt Stadtrat Fabrizio Hugentobler in die Kamera. Sein Erfolgspaket wirft er weiter an Stadträtin Barbara Dätwyler. «Ich hoffe, wir können bald wieder einmal zusammen ein Fest feiern», meint sie. In ihrem Päckli hat es Zuversicht.

Von kleinen Umwegen und einem Jahr voller Leben

Als nächster ist Stadtrat Andreas Elliker mit dem Tatkraft-Päckli an der Reihe. Manchmal müsse man einen Umweg machen, dabei das Ziel aber immer im Auge behalten.

«Dann wird man den richtigen Abzweiger finden.»

Stadtpräsident Anders Stokholm hält mit dem weissen Paket Lebensfreude in Händen. «Ich hoffe, dass 2021 ein Jahr voller Leben und Tatendrang wird», sagt er und schliesst mit: «Hebed Sie sich Sorg.»