Es gilt ernst mit Tempo 30 in Oberherten 

Der Frauenfelder Stadtrat hat die Arbeiten an Strasse und Beleuchtung vergeben.

Stefan Hilzinger
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Blick auf Oberherten Richtung Thurtal.

Blick auf Oberherten Richtung Thurtal.

Bild: Andrea Stalder

Es ist eng im Weiler Oberherten auf dem Plateau oberhalb Frauenfelds. In der Mitte des Dörfchens mit wenigen Haushalten treffen mehrere Strassen aufeinander. Der Verkehr ist in den vergangenen Jahren nicht weniger geworden, was auch auf den latenten Schleichverkehr aus der Stadt Richtung Süden zurückzuführen ist. Der Strassenkörper hat gelitten. Nun saniert die Stadt die Strasse, erneuert die Beleuchtung und führt ein Tempo-30-Regime ein.

An der Sitzung vom 21. Januar hat der Stadtrat das Sanierungsprojekt genehmigt und die Arbeiten vergeben: Die Tiefbauarbeiten gehen an die Firma Hüppi. Das Elektrizitätswerk erhält die Ermächtigung, die Strassenbeleuchtung für 60000 Franken zu ersetzen, respektive ersetzen zu lassen.

Strasse ist sanierungsbedürftig

In den vergangenen Jahren seien die Strassen im Weiler immer mit diversen Flicken repariert worden, schreibt der Stadtrat in seinem Entscheid. Belagsausbrüche seien nur vorsorglich vergossen worden. Jetzt sei es an der Zeit, die Strasse zu sanieren. Ausserdem müsse zur Einführung einer Tempo-30-Zone der Strassenraum angepasst werden.

So gilt auf der Kreuzung von Herten-, Neuhauser- und Stählistrasse künftig nicht nur eine niedrigere Geschwindigkeit, sondern auch Rechtsvortritt, was die Sicherheit auf der engen Kreuzung erhöht. Die Strasse ist künftig einheitlich fünf Meter breit. Die Strassenränder werden zur besseren Führung des Oberflächenwassers durchgehend mit Abschlusssteinen versehen.  Die bestehende Strassenbeleuchtung lässt der Stadtrat durch eine moderne, sensorgesteuerte LED-Anlage ersetzen.

Auflageverfahren ohne Einsprachen

Das neue Verkehrsregime hatte der Stadtrat im September beschlossen. Während des Einwendungsverfahrens im Dezember und während der Auflage des Strassenbauprojektes über den Jahreswechsel sind laut Stadtrat keine Einsprachen eingegangen.