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Sirnach schafft es in einem Gemeinderanking schweizweit auf Rang 311 - in der Region ist die Gemeinde indes top

Im Gemeinderanking der «Weltwoche» landet Sirnach in der Region auf dem ersten Platz. Der Vizegemeindepräsident nimmt es gelassen.
Tobias Bruggmann
Die Gemeinde Sirnach thront im Gemeinderanking ganz oben - zumindest in der Region (Bild: Olaf Kühne)

Die Gemeinde Sirnach thront im Gemeinderanking ganz oben - zumindest in der Region (Bild: Olaf Kühne)

Die Erstklässler werden in den ersten Wochen noch verschont und müssen keine Prüfungen schreiben. Für die Gemeinden in der Region gilt das Gegenteil: Sie haben bereits die Zeugnisse bekommen. Und zwar in Form des Gemeinderatings, das jedes Jahr von der «Weltwoche» publiziert und in Zusammenarbeit mit der Zürcher Beraterfirma für Immobilien und Standortfragen (IAZI) erstellt wurde. Es untersucht 921 Gemeinden in der Schweiz.

Der Klassenprimus aus der Region kommt aus dem Hinterthurgau. Sirnach findet man im Ranking auf Platz 311. Weit weg von der absoluten Spitze, doch selbst den Spitzenreiter im Kanton St. Gallen, Bad Ragaz, findet man erst auf Platz 226.

Samuel MäderSirnacher Vizegemeindepräsident

Samuel Mäder
Sirnacher Vizegemeindepräsident

«Wir nehmen die Veränderung positiv zur Kenntnis. Wichtig für den Gemeinderat ist jedoch, wie es unserer Bevölkerung in der Gemeinde gefällt», sagt Samuel Mäder, Vizegemeindepräsident von Sirnach. Deshalb führe die Gemeinde im September eine Befragung mittels Fragebogen an nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger durch. «Diese Befragung wird für uns wichtiger sein als das Ranking der ‹Weltwoche›», sagt Mäder. Sirnach machte bereits im letzten Jahr einen Sprung um 135 Plätze.

Wohnen, Arbeit und Steuern bewertet

Der Grundtenor über alle Gemeinden ist positiv: Bis auf zwei Ausnahmen konnten alle Gemeinden ihre Ranglistenpositionen verbessern. Eine dieser Ausnahmen ist die Stadt Wil, welche im vergangenen Jahr noch zuoberst auf dem regionalen Podest stand und in diesem Jahr keine Plätze gutmachen konnte. «Die Stadt Wil nimmt solche Ratings zur Kenntnis, misst ihnen aber kein grosses Gewicht bei. Wil kennt seine Stärken und will diese ausbauen - ebenso, wie Wil an seinen Herausforderungen und Schwächen arbeitet», sagt Stadtpräsidentin Susanne Hartmann.

Die Voraussetzung für diesen «Test» waren für alle gleich: Die IAZI untersuchte 50 verschiedene Indikatoren und unterteilte diese in die sieben Kategorien: Wohnen, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Steuern, Erreichbarkeit, Versorgung und Sicherheit. Dazu kommen noch die Immobilienpreise, welche bei der Bewertung gleich schwer wie alle anderen Kategorien zusammen wiegen.

Verschiedene Rankings, verschiedene Resultate

Es gibt verschiedene Rankings, welche Gemeinden bewerten. Alle setzten auf unterschiedliche Kategorien und Gewichtungen. Beim Ranking «So lebt die Schweiz» von der Fachhochschule St. Gallen können Bürger die Gemeinden bewerten. Die Resultate unterschieden sich zum Ranking der «Weltwoche» komplett. Und auch bei der Wahl zum «schönsten Dorf der Schweiz» können Bürger abstimmen. In diesem Jahr konnte Fischingen in den Final vorstossen. Im «Weltwoche»-Ranking landet Fischingen jedoch nur auf Platz 570.

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