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Es fehlen die Mitglieder, der Samariterverein Steckborn-Berlingen löst sich auf

Im März 2017 hatten die Samariter vom Untersee beschlossen, die Vereinstätigkeiten vorerst auf Eis zu legen. Die Hoffnung auf neue Mitglieder zerschlug sich aber. Nun zog man die Konsequenzen.
Salome Preiswerk Guhl
Ein Hauskurs: Ein Samariter erklärt die Funktion des Defibrillators. (Bild: Reto Martin)

Ein Hauskurs: Ein Samariter erklärt die Funktion des Defibrillators. (Bild: Reto Martin)

Was sich vor zwei Jahren bereits abgezeichnet hatte, ist nun Realität. Die zehn anwesenden Mitglieder des Samaritervereins Steckborn-Berlingen beschlossen kürzlich im alten Steckborner Schulhaus einstimmig, den über hundertjährigen Verein aufzulösen – mangels Mitgliedern und mangels Vorstandsleuten. Der letzte Vorstand mit Edith Egger (Vizepräsidentin), Monika Hirt (Materialwartin), Jeannette Ruh (Kassierin) und Sara Egger Peter (Aktuarin) habe vieles versucht, um neue Mitglieder anzuwerben.

«Es ist wohl einfach der Lauf der Zeit, dass den Vereinen der Nachwuchs fehlt.»

So beschrieb Aktuarin Sara Egger Peter die Stimmung am Abend der Vereinsauflösung.

Auf neue, junge Mitglieder gehofft

Noch im März 2017 wurde eine vorläufige Stilllegung des Vereins beschlossen – in der Hoffnung, dass sich neue, motivierte Mitglieder fänden, die den Verein verjüngt wieder auf die Beine stellen und im Vorstand Verantwortung übernehmen sollten. Doch dem war nicht so. An der Auflösungsversammlung wurde über das verbleibende Vereinsvermögen verfügt. So erhalten folgende Institutionen je 750 Franken: Junioren FC Steckborn, Meitliriege Steckborn, Jugi Steckborn, Mediaborn Steckborn, TV Steckborn, TV Berlingen, Chinderhuus Steckborn, Rotkreuz-Fahrdienst Steckborn und Familienrundi Berlingen. Der Rest des Vermögens geht an den Kantonalverband zuhanden der Jugendgruppen (Helpis).

Marco Zampieri (Feuerwehr Steckborn) und Ruth Egger als letzte Vizepräsidentin des Samaritervereins Steckborn-Berlingen. (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

Marco Zampieri (Feuerwehr Steckborn) und Ruth Egger als letzte Vizepräsidentin des Samaritervereins Steckborn-Berlingen. (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

Das Material des Samaritervereins Steckborn-Berlingen wird der Feuerwehr Steckborn vermacht. Im Gegenzug darf die Help-Samariterjugend, die sich monatlich zu Help-Übungen im Feuerwehrdepot Steckborn trifft, das Material nutzen. Der Defibrillator wird dem Samariterverein Herdern und Umgebung geschenkt, und die Juniorpuppe für Beatmungsübungen erhält der Samariterverein Ermatingen. Die Akten werden Ende Jahr dem Gemeindearchiv übergeben.

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