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In Thundorf droht ein höherer Schulsteuerfuss

Derzeit verkraftet die Schulrechnung die Defizite zwar noch. Allerdings zeigt der Finanzplan in Richtung steigendem Steuersatz. Das machte Finanzchef Reto Rietmann an der Versammlung klar.
Werner Ulrich
Das neu gewählte Behördenmitglied Daniela Hofmann mit ihrer Vorgängerin Marianne Eisenring. (Bild: Werner Ulrich)

Das neu gewählte Behördenmitglied Daniela Hofmann mit ihrer Vorgängerin Marianne Eisenring. (Bild: Werner Ulrich)

Klar ist: Die jüngste Evaluation der Schule Thundorf zeigt keinen Handlungsbedarf auf. Das sagte Schulpräsident Markus Müggler am Dienstag an der ordentlichen Gemeindeversammlung. Unklar ist dagegen, wie sich das neue kantonale Beitragssystem auf die Schulfinanzen auswirken werde. Die Behandlung im Grossen Rat werde zeigen, wie hoch der Kantonsanteil sei und welche Gemeinden Nettozahler bleiben oder es werden.

Reto Rietmann präsentierte die Jahresrechnung mit einem Verlust von 239'895 Franken, bei einem Gesamtaufwand von 2,485 Millionen Franken. Markant beeinflusst wurde der Abschluss von geringeren Steuereingängen in der Höhe von 160'000 Franken. Unaufschiebbare Auslagen im Sachaufwand und der Ersatz von Turngeräten aus Sicherheitsgründen kamen dazu. Der Rückschlag verringerte das Eigenkapital auf 974'079 Franken.

Steuerfuss bleibt vorerst bei 62 Prozent

Die einzig auf zwei Seiten präsentierte Jahresrechnung im HRM2 (Harmonisierte Rechnungsmodell 2) löste bei den Anwesenden keine Fragen aus. Das Budget 2019 geht von einem Defizit von 201'000 Franken aus, bei gleichbleibendem Steuerfuss mit 62 Prozent. Der Finanzplan 2020 bis 2024 zeigt auf, dass ein höherer Steuerfuss zum Betrieb der Schule erforderlich sein wird. Entscheidend dafür seien die zukünftigen Beitragsleistungen, sagte Rietmann.

Die langjährige Aktuarin hört auf

Daniela Hofmann aus Lustdorf wurde mit 44 von 47 massgebenden Stimmen in die Schulbehörde gewählt. Sie löst Marianne Eisenegger ab, die nach zehn Jahren ihren Rücktritt eingereicht hat. Als Aktuarin habe Eisenegger in sehr bewegten Zeiten der Schule auf unzähligen Seiten das Geschehen und den Sachverhalt für die kommenden Generationen festgehalten. Mit einem klaren Blick und überlegten Voten habe sie sich jeweils in die Diskussionen eingebracht, würdigte Präsident Müggler ihr Wirken.

Nicht vor Mobbing gefeit

Schulleiterin Karin Jenni strich in ihrem Überblick zum Schulalltag die Bedeutung des Schulsozialarbeiters hervor. Thomas Frischknecht hat ein Pensum von 30 Prozent in der Schule mit 140 Kindern und 18 Lehrpersonen. Unumwunden stellte sie fest: «Anliegen und Herausforderungen waren zwar seit je vorhanden gewesen, sie wurden jedoch nicht von Sozialarbeitern, sondern von den Lehrpersonen oder Dritten aufgenommen.»

Als Anlaufstelle für Schwierigkeiten unter Schülern, zwischen Schülern und Lehrerinnen oder Eltern steht Thomas Frischknecht zur Verfügung. Er hat einen Schülerrat gegründet und leistet Präventionsarbeiten. Die Schule Thundorf sei auch vom Mobbing nicht gefeit.

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