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Erstmals nach zehn Jahren: Guntershausen feiert sich wieder

Das Guntershauser Dorffest zog weit mehr Besucher an, als die Organisatoren erwartet hatten. Die Veranstaltung überzeugte mit einem vielfältigen Angebot.
Kurt Lichtensteiger
Zuschauermagnet: Jung und Alt spielen Fussball im lebensgrossen Töggelikasten. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Zuschauermagnet: Jung und Alt spielen Fussball im lebensgrossen Töggelikasten. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Den Vorschlag aus der Bevölkerung, nach zehn Jahren doch wieder einmal ein Fest für den Ortsteil mit seinen gut 1500 Einwohnern zu veranstalten, nahm sich die Dorfgemeinschaft Guntershausen zu Herzen: Neun verlässliche Leute bildeten ein OK, gegen 140 Helfer aus den örtlichen Vereinen und Spielgruppen trugen zur Umsetzung bei.

«Ich bin vom Publikumsaufmarsch und der Stimmung überwältigt. Die Verpflegung war auf 300 Besucher ausgerichtet, aber schon bald musste wiederholt nachbestellt werden.»

sagte OK-Präsident Felix Hasler am Begegnungsort. Ihm und allen Beteiligten ist zu gönnen, dass sich der beträchtliche Aufwand gelohnt hat. Auch der Entscheid, den Festort nicht wie üblich bei der Turnhalle, sondern ins Zentrum festgelegt zu haben, erwies sich als richtig, zumal das Wetter den Veranstaltern gut gesinnt war.

Hinterhöfe und Schöpfe dienen als Beizlis

Der Veranstaltungsort, die vor rund fünf Jahren neu erstellte Tuttwilerstrasse, war einst die «Herrengasse», wo eher begüterte Leute gewohnt haben sollen. Geblieben aus jener Zeit sind noch einige Hinterhöfe und Schöpfe, für einmal geeignet, kleine Beizlis, Zelte und Bars einzurichten. Der Hauptharst bewegte sich indessen auf der Strasse, die sich in eine Flaniermeile verwandelte.

Die Kinder hatten ihren Spass im Bastelzelt, am Glaceverkauf, Seitenwagenfahren, an Kutschenfahrten, an der Hüpfburg, am Streichelzoo, Ponyreiten, Mohrenkopf- und Laserschiessen. Alt und Jung kämpfte um den Ball im riesigen Töggelikasten. Dabei strapazierte Speakerin Katja Heitkämpfer ihre Stimme bis zur Heiserkeit, feuerte Kinder wie Erwachsene an.

Aus den nahen Beizlis übertönten volkstümliche Klänge das Stimmengewirr, derweil sich Hungrige an Pasta, Grillwürsten, Fischknusperli oder Schnitzelbroten gütlich taten. Gemeindepräsident Matthias Küng, wohnhaft in Guntershausen, freute sich über die Solidarität der Aadorfer Bevölkerung.

Gelegenheiten zum Austausch oder gar zum gegenseitigen Kennenlernen, gab es bis tief in die Nacht. Nicht zu beneiden waren all die Helfer nur am folgenden Tag, an dem der Dauerregen das Aufräumen recht unangenehm machte.

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