Ersatzwahl
Hinterthurgauer FDP nominiert Nina Schüler-Widmer für das Präsidium des Bezirksgerichts Münchwilen

Ende April 2022 geht der langjährige Hinterthurgauer Bezirksgerichtspräsident Alex Frei in Pension. Für die Ersatzwahl vom 13. Februar hat die FDP Bezirk Münchwilen Nina Schüler-Widmer einstimmig nominiert.

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Blumen für die Nominierte: FDP-Bezirkspräsident Harry Stehrenberger mit Berufsrichterin Nina Schüler-Widmer.

Blumen für die Nominierte: FDP-Bezirkspräsident Harry Stehrenberger mit Berufsrichterin Nina Schüler-Widmer.

Bild: PD

Bezirkspräsident Harry Stehrenberger begrüsste die Mitglieder aus allen Ortsparteien sowie den Vorstand der Bezirkspartei und freute sich, dass nach mehr als zwei Jahren wieder eine persönliche Begegnung möglich war. Nach der Vorstellung durch den Präsidenten hielt Nina Schüler-Widmer eine Nominationsrede, erklärte ihren beruflichen Werdegang mit Stationen in zahlreichen Behörden und Institutionen und ihre Tätigkeit seit 13 Jahren als Berufsrichterin am Bezirksgericht Münchwilen; seit 2018 als Vizepräsidentin. «Sie steht für Kontinuität, Unabhängigkeit und fachliche Kompetenz», schreibt folglich die FDP-Bezirkspartei in ihrer Medienmitteilung.

Auch aus dem Publikum kamen unterstützende Voten für die 47-jährige Juristin, welche die Eignung als Richterin und als Person unterstützten. Mit einem einstimmigen Votum und grossem Applaus nominierte die Versammlung Nina Schüler-Widmer als Kandidatin.

Die Ersatzwahl des Präsidiums des Bezirksgerichts Münchwilen steht am 13. Februar 2022 auf der Agenda. Sie wurde erforderlich, weil der langjährige Bezirksgerichtspräsident Alex Frei (Die Mitte) angekündigt hatte, Ende April 2022 in Pension zu gehen.

Vorstand bestätigt

Auch die statutarischen Traktanden der FDP-Bezirksversammlung wurden an diesem Abend behandelt. Im Vorstand bestätigt wurden Vizepräsidentin und Aktuarin Cornelia Hasler-Roost, Kassier Roland Gahlinger und Präsident Harry Stehrenberger. Die weiteren Mitglieder sind als Amtsträger oder Ortsparteipräsidien von Amtes wegen im Vorstand. Präsident Stehrenberger zeigte im Jahresbericht auf, dass trotz Corona auf Bundes-, Kantons- und Bezirksebene viele politische Aktivitäten und Abstimmungen stattgefunden haben, neue Amtsträger gewählt und auch lokale Projekte behandelt wurden.

Es gebe intensiv diskutierte lokale Projekte wie Turnhallen, ein grosser Teil der für die Zukunft anstehenden Themen sei aber gemeindeübergreifend und müsse im regionalen Kontext gelöst werden. Als Beispiele erwähnte Stehrenberger Verkehr, Gesundheit, Bildung, Hochwasser oder auch ökologische Entwicklung und Biodiversität. (red/kuo)

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