Ersatzwahl für freien Sitz im Stadtrat in Steckborn: Aus Zwei- wird ein Dreikampf

Mit der 44-jährigen Kathrin Mancuso steigt eine weitere Kandidatin ins Rennen um den vakanten Sitz im Stadtrat von Steckborn. Sie verurteilt die Querelen innerhalb des Stadtrates der vergangenen Wochen und Monate.

Samuel Koch
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Das historische Städtchen Steckborn liegt am Untersee.

Das historische Städtchen Steckborn liegt am Untersee.

Bild: PD

Die 44-jährige Kathrin Mancuso steigt wegen der monatelangen Querelen im Stadthaus ins Rennen um den vakanten Sitz im Steckborner Stadtrat ein. Wegen «unterschiedlicher Auffassung der Amtsführung» und Differenzen mit Stadtpräsident Roman Pulfer hat der langjährige Stadtrat Gregor Rominger per Ende Juni das Handtuch geworfen.

Die als Intensivpflegefachfrau ausgebildete und heute dreifache Mutter verkündet ihre Stadtratskandidatur im «Bote vom Untersee und Rhein»:

Kathrin Mancuso, Stadtratskandidatin in Steckborn, parteilos.

Kathrin Mancuso, Stadtratskandidatin in Steckborn, parteilos.

Bild: PD
«Dass keine Kollegialität herrscht und offenbar Energie für die Aufarbeitung von persönlichen Differenzen verbraucht wird, finde ich sehr schade.»

Mancuso stellt sich also im Rennen um den vakanten Stadtratssitz auf der Startlinie neben Moritz Eggenberger (GLP) und Judith Kern (parteilos) auf.

Die Ersatzwahl findet am 27. September statt. Wahlvorschläge für die Aufnahme auf die offizielle Namenliste sind noch bis 3. August möglich.