Er will sein Technikwissen in den Gemeinderat von Tobel-Tägerschen einbringen

Patrick Schmid kandidiert für den vakanten Sitz im Tobler Gemeinderat. Der parteilose Tägerscher hat klare Vorstellungen davon, welche Aufgaben er in der Behörde gerne betreuen würde.

Roman Scherrer
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Patrick Schmid kandidiert zum zweiten Mal für den Gemeinderat Tobel-Tägerschen.

Patrick Schmid kandidiert zum zweiten Mal für den Gemeinderat Tobel-Tägerschen.

(Bild: Roman Scherrer)

Tägerschen Eine Auswahl an Kandidaten für den Gemeinderat ist in Tobel-Tägerschen nicht selbstverständlich. Bei den Gesamterneuerungswahlen im vergangenen Jahr brauchte es noch einen zweiten Wahlgang, bis mit Mark Wildi ein Kandidat für den vakanten Sitz gefunden werden konnte. Bei der Ersatzwahl vom 9. Februar für den zurückgetretenen Andreas Eggenberger haben die Stimmbürger nun wieder Auswahl: Nebst Martin Sträuli kandidiert der ebenfalls in Tägerschen wohnhafte Patrick Schmid.

Diese Auswahl zu bieten, sei mit ein Grund für seine Kandidatur gewesen, erklärt Patrick Schmid. «Die Aufgabe im Gemeinderat wäre sehr interessant, aber ich bin nicht verärgert, wenn ich die Wahl nicht schaffe», sagt der bald 51-Jährige. Bereits 2016, nachdem die Vorgängerbehörde wegen interner Differenzen geschlossen zurückgetreten war, kandidierte Schmid für den Gemeinderat, schaffte die Wahl aber nicht.

Als Servicetechniker im Bereich Lüftung sieht er seine Stärken klar in der Technik. Sein Wissen bringt Patrick Schmid in der Werkkommission ein, in der er seit vergangenem Jahr Mitglied ist. In diese Richtung würde er gerne auch im Gemeinderat wirken.

«Eine saubere Umsetzung des Wärmeverbunds, der Sanierung des alten und des Baus des neuen Schulhauses sind mir wichtig», benennt Schmid seine aktuellen Anliegen in der Gemeinde, an der er unter anderem die Lage in naturnaher Umgebung sowie die Infrastruktur schätzt.

Anliegen im Umweltschutz und in Sozialpolitik

«Ich bin parteilos, aber von allem etwas», sagt Schmid. Umweltschutz in «sinnvollem Mass» sei ihm wichtig. «Und um eine gute Ausbildung sicherzustellen, müssen wir mit der Zeit gehen.» Zudem stehe er für Schweizer Werte ein. Aber auch ein sozialpolitisches Anliegen beschäftigt ihn:

«Die immer weiter aufgehende Schere zwischen Arm und Reich sollte verkleinert werden.»

Privat findet der zweifache Familienvater einen Ausgleich im Garten und beim Pokern. Oder mit seinem neuen Hobby: Kürzlich kaufte sich Patrick Schmid ein Puch-Töffli, mit dem er bald Ausfahrten unternehmen will. «Es zu fahren, fühlt sich an, wie wieder 16 zu sein», sagt er mit strahlenden Augen.