Grünliberaler kandidiert für die Aadorfer Schulbehörde

Für die zwei frei werdenden Sitze in der Schulbehörde haben vier Personen ihre Kandidatur eingereicht. Einer von ihnen ist Patrick Neuenschwander. Seit fünf Jahren wirkt er als Rechnungsrevisor der Schule.

Kurt Lichtensteiger
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Patrick Neuenschwander, Kandidat Schulbehörde Aadorf. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Patrick Neuenschwander, Kandidat Schulbehörde Aadorf. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bekanntlich treten aus der Aadorfer Schulbehörde zwei Mitglieder auf Ende Jahr zurück. Nämlich Astrid Keller und Andreas Spring. Es verbleiben Sandra Gansner Lienau und Nino Heider, die vor einem Jahr in den Erneuerungswahlen bestätigt wurden und somit für die laufende Legislaturperiode bis 2021 gewählt sind.

Für die Ersatzwahl der zwei Behördenmitglieder stellen sich vier Kandidaten zur Verfügung, nämlich Jasmin Frei aus Aadorf, Andrea Holderegger und Daniel Müller aus Ettenhausen sowie der Aadorfer Patrick Neuenschwander, womit der Stimmbürgerschaft eine Auswahl garantiert ist. Zudem steigt nach dem überraschenden Rücktritt von Schulpräsident Martin Köstli das zurücktretende Behördenmitglied Astrid Keller ins Rennen um das Schulpräsidium. Ihr stellt sich mit Rolf Sennhauser unerwartet ein Sprengkandidat entgegen.

Vertrauen wieder stärken

Patrick Neuenschwander, Vater von drei Buben im Alter von zwei, vier und sechs Jahren, ist seit sieben Jahren in Aadorf wohnhaft und daran interessiert, dass die zukünftige Behörde funktioniert:

«Mir liegt viel daran, dass die Unruhe schnellstmöglich beiseitegelegt werden kann, die nötigen Schlüsse gezogen werden und wieder an den Herausforderungen der Zukunft gearbeitet wird.»

Das Vertrauen in die Behörde müsse wieder gestärkt werden. «Meine Offenheit, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit unterstützen mich in meinem Bestreben, Brücken zu bauen und Probleme zu lösen und nicht nur zu bewirtschaften», sagt der 41-Jährige.

Der gebürtige Tuttwiler hat schon aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit die Fähigkeit, konstruktiv und lösungsorientiert in einem Team mitzuarbeiten. Neuenschwander hat nach der Sekundarschule in Wängi die Kantonsschule in Frauenfeld besucht, ehe er in St. Gallen Betriebswirtschaft studierte. Als Geschäftsleitungsmitglied und Verantwortlicher für Marketing und Vertrieb in der Firma Fleco Power in Winterthur verfügt er über Projekt- und Führungserfahrung. Sein Arbeitspensum von 80 Prozent, gestattet es ihm, wöchentlich einen Tag zu Hause zu bleiben und sich den Kindern zu widmen. Seine Frau, eine Wittenwilerin, arbeitet in einem Pensum von 40 Prozent.

Im Dorf gut verankert

Patrick Neuenschwander ist im Einwohnerverein, im Elternforum und im Tennisclub Aadorf tätig. Als Mitglied der Grünliberalen Partei verbindet er sein ökologisches Gewissen mit unternehmerischem Denken. Bleibt noch Freizeit, so gehören nebst der Familie seine Vorlieben dem Garten, dem Gang in die Natur, dem Radfahren und dem Tennisspielen.

«Eine qualitativ gute schulische Ausbildung ist mir besonders wichtig. Da ich seit fünf Jahren als Rechnungsrevisor bei den Schulen Aadorf tätig bin, sehe ich zudem noch Potenzial im Umgang mit den finanziellen Mitteln», sagt der Kandidat, der mit seiner stattlichen Erscheinung von 1,87 Metern Grösse zu beeindrucken vermag.

Astrid Keller will Aadorfer Schulpräsidentin werden

In die Turbulenzen der Schulbehörde war Astrid Keller als Mitglied des Gremiums involviert. Sie schaut aber optimistisch in die Zukunft und kandidiert nun bei den Ersatzwahlen Ende November für das Amt der Schulpräsidentin.
Roman Scherrer