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Emotionaler Abschied des Sirnacher Kunstrad-Vierers mit Tränen

Die Frauen des Kunstrad-Vierers Sirnach verabschiedeten sich am Wochenende in Münchwilen sich vom Publikum. Eine einzigartige Erfolgsgeschichte findet so ein berauschendes Karriereende.
Christoph Heer
Die Erleichterung. Nach ihrer letzten Kür als Spitzensportlerinnen freuen sich Céline Burlet, Flavia Zuber, Jennifer Schmid und Melanie Schmid (von links) auf die Zeit nach dem Sport. (Bild: Christoph Heer)

Die Erleichterung. Nach ihrer letzten Kür als Spitzensportlerinnen freuen sich Céline Burlet, Flavia Zuber, Jennifer Schmid und Melanie Schmid (von links) auf die Zeit nach dem Sport. (Bild: Christoph Heer)

Völlig verdient haben es sich die vier jungen Damen, dass sich die Waldegghalle mit vielen hundert Besuchern füllt. Und ganz zum Schluss kommen dann die Tränen, die den Zuschauern Hühnerhaut bereitet: Melanie und Jennifer Schmid, Flavia Zuber und Céline Burlet treten in diesem Moment vom Spitzensport zurück. Mehrfache Weltmeisterinnen, vielfache Schweizermeisterinnen, Gesamtweltcupsiegerinnen, diverse Rekordhalterinnen.

Was für ein Palmarès schmückt die vier Damen! Zehn Jahre haben sie zusammen trainiert und auf viel Privatleben verzichtet, zehn Jahre hat sich aber auch ihre Freundschaft auf ein derart hohes Level gehievt, wie es so nur selten gibt. Am Samstagabend, am vierten Trickcycling Masters in der Waldegghalle, zeigten die vier noch einmal, was in ihnen steckt. Zwar reichte es nicht ganz zum Sieg, aber das war nur zweitrangig.

Völlig entspannt zur letzten Kür


Kurz vor ihrer letzten Kür zeigen sich die vier Damen völlig entspannt. Auf die Frage, wie sie sich so kurz vor ihrem allerletzten Auftritt auf diesem Niveau fühlen, strahlen ihre Augen und sie betonen gleichzeitig, dass eine riesige Vorfreude herrscht. «Wir sind uns bewusst, dass wir nicht mehr ganz das hohe Niveau der letztjährigen Weltmeisterschaft erreichen, aber wir werden diesen Auftritt in vollen Zügen geniessen.» Im Vorfeld des Trickcycling Masters gaben die vier an, dass wohl einige Tränen kullern werden – und so kam es auch.

«Wir treten mit einem weinenden und einem lachenden Auge ab. Blicken auf unzählige Höhepunkte zurück und sind uns bewusst, was uns der Sport alles gegeben hat. Wir würden den genau gleichen Weg wieder einschlagen. Nur so, würden wir wiederum derart viel Lebenserfahrung sammeln können», sagen die vier.

So ganz von der Bildfläche verschwinden sie nicht

Die stehenden Ovationen runden den Rücktritt ab, so ganz von der Bildfläche verschwinden die vier Sympathieträgerinnen aber nicht. Ohne Helfer, Freunde, Sponsoren und Begleiter kann eine solch erfolgreiche Karriere nicht stattfinden. Melanie Schmid betont hierbei, dass auch die Gemeinden, die Medien und viele Weitere, das Ihrige dazu beigetragen haben, dass sie es so weit nach oben geschafft haben. Nur kurz nach der Siegerehrung blicken die vier vorwärts.

«Wir werden dem Kunstradsport erhalten bleiben. Freuen wird es uns, wenn wir für unterschiedlichste Anlässe gebucht werden. Ob Firmenanlass, Nationalfeiern, Geburtstage oder Hochzeiten, wir treten immer noch gerne auf.» Dieser Wunsch wird hoffentlich erhört – ihre Fangemeinde und ihr Bekanntheitsgrad sind sicherlich gross genug – und ein Augenschmaus sind sie alleweil.

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