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Fussballclub macht gute Stimmung an Eschliker Gemeindeversammlung

Die Gemeindeversammlung drehte sich um Fussball und um Millionen. Mit der Weltmeisterschaft 2018 hatte das alles aber nichts zu tun.
Olaf Kühne
Mit Anlässen wie dem Grümpelturnier trägt der FC Eschlikon zum Dorfleben bei, sind Gemeinderat und Stimmbürger überzeugt. (Bild: PD/FC Eschlikon)

Mit Anlässen wie dem Grümpelturnier trägt der FC Eschlikon zum Dorfleben bei, sind Gemeinderat und Stimmbürger überzeugt. (Bild: PD/FC Eschlikon)

Rote Fussball-Shirts zeugten am Mittwochabend nicht von patriotischer Vorfreude auf die Weltmeisterschaft. Vielmehr hatte es der FC Eschlikon verstanden, seine Mitglieder für die Gemeindeversammlung zu mobilisieren.

Der Gemeinderat hatte eine Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Fussballclub auf die Traktandenliste gesetzt. 25000 Franken jährlich soll der Verein künftig erhalten. Gemäss Vereinbarung für den Unterhalt der gemeindeeigenen Fussballfelder – nicht zuletzt aber auch als Würdigung für seinen Beitrag zum Dorfleben und seine Arbeit mit 120 Juniorinnen und Junioren, wie Gemeindepräsident Hans Mäder betonte. Fleissig die Werbetrommel für das Anliegen rührte auch FCE-Ehrenpräsident Ubaldo Baldo. Er verwies auf zahllose ehrenamtliche Stunden, die seit der Gründung des FC Eschlikon 1975 geleistet wurden. Und mit seinem "Einer unserer ersten Junioren sitzt heute sogar im Nationalrat" vermochte Baldo die bereits gute Stimmung in der Bächelackerturnhalle gar noch zu verbessern.

Antrag ohne Diskussion genehmigt

Die Charmeoffensive hätte es wohl gar nicht gebraucht. Die 122 anwesenden Stimmbürger winkten den Antrag diskussionslos und einstimmig durch. Ebenso problemlos gingen die Einbürgerungen durch die Versammlung. Lediglich acht beziehungsweise fünf Eschliker mochten einer mazedonischen und einer deutschen Familie das Schweizer Bürgerrecht nicht gönnen.

In solch entspannter Stimmung hatte Alexander Kredt mit dem eigentlichen Haupttraktandum leichtes Spiel. Gewohnt akribisch präsentierte der Gemeinderat und Finanzvorsteher den Rechnungsabschluss der Politischen Gemeinde – mit durchwegs schwarzen Zahlen. Eine auf 2146 Franken pro Einwohner angestiegene Steuerkraft sorgte 2017 für einen Gewinn von 508000 Franken anstelle des budgetierten Verlustes von 259000 Franken; dies bei einem Aufwand von rund 13,8 Millionen Franken. Einstimmigkeit war auch das Resultat dieses Traktandums. Und die Gemeindeversammlung musste trotz der zahlreichen Fussballer nicht in die Verlängerung.

Schulgemeinde mit hohem Gewinn

"Normalerweise bin ich die Jüngste an Gemeindeversammlungen", scherzte Schulfinanzchefin Ariana Brühwiler mit Blick auf die zahlreichen Mitglieder des FC Eschlikon (siehe Haupttext), von denen viele offensichtlich zum ersten Mal einer Gemeindeversammlung beiwohnten. Wie die Politische Gemeinde konnte auch Brühwiler für die Schulgemeinde schwarze Zahlen präsentieren, sehr schwarze sogar. 2017 erwirtschaftete die Eschliker Schule – ebenfalls aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – einen Überschuss von 873000 Franken. Dessen Verwendung für den Erneuerungsfonds genehmigten die Stimmbürger genauso einstimmig wie den ganzen Rechnungsabschluss mit einem Aufwand von 9,8 Millionen Franken.
Über fast den selben Betrag befinden die Eschliker am 23. September: 9,95 Millionen Franken für eine neue Sporthalle. Eine Urnenabstimmung, für die ein Stimmbürger möglichst früh möglichst detaillierte Informationen wünschte. Schulpräsident Linus Köppel nahm das Anliegen gerne entgegen.

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