Das neue Wirtepaar des Ettenhauser «Hirschen» gibt einen gelungenen Einstand 

Nach mehrmonatiger Schliessung ist seit Beginn des Jahres das Restaurant Hirschen wieder offen. Damit hat der Aadorfer Ortsteil einen beliebten Treffpunkt zurückerhalten.

Kurt Lichtensteiger
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Roger Gähwiler und Rosa Vidic, das neue Wirtepaar im «Hirschen» Ettenhausen. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Roger Gähwiler und Rosa Vidic, das neue Wirtepaar im «Hirschen» Ettenhausen. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Vor drei Jahren machte der Dorfladen dicht, die Post gibt es schon sehr viel länger nicht mehr. Umso zufriedener ist man deshalb in Ettenhausen, dass nebst der «Schmiede» mit dem «Hirschen» ein weiterer Dorftreffpunkt nach monatelanger Schliessung wieder zur Verfügung steht.

«Die ersten Gäste gestalteten uns die Aufnahme nicht schwer.»

Äusserst verheissungsvoll verlief der «Kennenlern-Apéro» für das neue Wirtepaar Rosa Vidic und Roger Gähwiler, die zusammen in den letzten fünf Jahren das Hotel «Hirschen» in Kaltbrunn geführt hatten und sich nun in neuer Umgebung eingewöhnen. «Die ersten Gäste gestalteten uns die Aufnahme jedenfalls nicht schwer, denn sie erschienen zahlreich zu unserer Vorstellung und bedankten sich herzlich für die grosszügige Bewirtung», sagt Wirt Roger Gähwiler.

Zuvor fünf Jahre in Kaltbrunn

Auch seine Partnerin Rosa Vidic freute sich gleichermassen über die Willkommenskultur der Ettenhauser. «Weil wegen Umbauplänen des ‹Hirschen› in Kaltbrunn eine ungewisse Zukunft bevorstand, sahen wir uns nach fünf Jahren zum Handeln genötigt», sagt Rosa Vidic in unverkennbarem Bündner-Dialekt. Sie wird überwiegend für die Gästebetreuung zuständig sein, derweil sich ihr Partner in der Küche um das leibliche Wohl kümmert. Beide haben langjährige Gastroerfahrung, was die ersten Gäste beim Empfang bereits zu schätzen wussten.

«Weil wegen Umbauplänen des ‹Hirschen› in Kaltbrunn eine ungewisse Zukunft bevorstand, sahen wir uns nach fünf Jahren zum Handeln genötigt.»

Nach dem gelungenen Einstieg folgt nun die Bewährungsprobe. «Dieser darf man mit Zuversicht entgegenblicken», meint ein Ettenhauser, der das Wirtepaar bereits beim ersten Kontakt als warm- und offenherzig bezeichnet. «So, wie wir Ettenhauser eben auch sind», fügt er schmunzelnd hinzu. Dass der aufstrebende Ortsteil zudem um einen Begegnungsort reicher geworden ist, darf als nicht unwichtige Randerscheinung bezeichnet werden.

Sonntags geschlossen

Das neue Wirtepaar des Ettenhauser «Hirschen», Rosa Vidic und Roger Gähwiler, will mit einer durchgehend warmen Küche, die bodenständig und typisch schweizerisch daherkommt, punkten. Von Montag bis Freitag sind drei Teller-Menüs zur Auswahl, wovon eines vegetarisch. Dazu kommen «à la carte»-Speisen und eine Karte für den kleinen Hunger.
Auch die Öffnungszeiten sind grosszügig, nämlich von Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 23 Uhr und am Freitag und Samstag von 8.30 Uhr bis 24 Uhr, Sonntag geschlossen. Mit Themenwochen, so etwa Spezialitäten aus Spanien, dem Bündnerland oder Bosnien, will das Wirtepaar für Abwechslung sorgen. Im Nichtraucher-Säli mit 30 Plätzen und ebenso vielen im Restaurant ist die Aufnahmekapazität reichlich gross. Dazu kommen noch Aufenthaltsmöglichkeiten auf der gedeckten Terrasse und rund 20 Parkplätze. Ob Gelegenheitsgäste, Passanten, Jasser, Vereinsangehörige oder Familien, alle Besuchenden sollen sich willkommen fühlen, so der Anspruch von Vidic und Gähwiler. (kli)