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Eine Tiefgarage fürs Wohn- und Gewerbehaus «Schööfferwis» in Kaltenbach

Vor der Budgetversammlung hat der Gemeinderat Wagenhausen an einem Informationsabend drei Projekte vorgestellt. Unter anderem will er für rund 810'000 Franken die Fernheizung im Gemeindehaus Kaltenbach sanieren.
Rahel Haag
Die Visualisierung zeigt das geplante Wohn- und Gewerbehaus Schööferwiis im Ortsteil Kaltenbach. (Bild: PD)

Die Visualisierung zeigt das geplante Wohn- und Gewerbehaus Schööferwiis im Ortsteil Kaltenbach. (Bild: PD)

Der Abend beginnt mit einer Klarstellung. «Es geht nicht darum, grundsätzlich über das Bauprojekt «Schööfferwis» zu diskutieren», sagt Wagenhausens Gemeindepräsident Roland Tuchschmid. Dieses sei mit grosser Mehrheit bewilligt worden.

«Heute wollen wir über den Plan informieren, zusätzlich eine Tiefgarage zu realisieren.»

Roland Tuchschmid, Gemeindepräsident Wagenhausen. (Bild: PD)

Roland Tuchschmid, Gemeindepräsident Wagenhausen. (Bild: PD)

Konkret beantragt der Gemeinderat an der bevorstehenden Budgetversammlung vom 22. November einen Zusatzkredit über 450'000 Franken. Geplant ist, beim Wohn- und Gewerbehaus «Schööfferwis» im Ortsteil Kaltenbach eine Tiefgarage mit 13 Parkplätzen zu bauen, davon ein Behindertenparkplatz. Tuchschmid sagt:

«Der Wunsch nach einer Tiefgarage kam aus der Bevölkerung.»

Michael Lang von der Ärzte am Rhein AG. (Bild: Reto Martin)

Michael Lang von der Ärzte am Rhein AG. (Bild: Reto Martin)

Die Ärzte am Rhein AG, die im «Schööfferwis» eine Praxis betreiben wird, würde hiervon sechs Parkplätze mieten. «Wir gehen davon aus, dass wir zwölf Parkplätze für unser Personal brauchen», sagt Michael Lang von der Ärzte am Rhein AG.

Sie wollten mit fünf Ärzten starten, hinzu kämen mehrere Medizinische Praxisassistentinnen. Jene Mitarbeiter – und da zählt Lang sich dazu – die in der Region wohnten, sollten den Arbeitsweg nach Möglichkeit mit dem Velo zurücklegen. Die Aussage lässt einige der rund 80 Anwesenden schmunzeln.

Ein neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr

Der Gemeinderat informierte am Mittwoch auch über die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeugs und die Totalsanierung der Fernheizung im Gemeindehaus Kaltenbach. Ersteres würde 250'000 Franken kosten.

Aktuell verfügt die Feuerwehr über ein Kleinlöschfahrzeug und muss zusätzlich jeweils mit fünf privaten Autos ausrücken, um das Material transportieren zu können.

Die Sanierung der Fernwärmeheizung ist für 2021 geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 810'000 Franken. 325'000 Franken würden aus der Spezialfinanzierung entnommen. Der Kanton beteilige sich mit rund 60'000 Franken. (rha)

Sechs weitere Parkplätze fürs Personal stünden draussen zur Verfügung. Dort sind insgesamt 24 Parkplätze geplant, inklusive zwei Behindertenparkplätze. Auf diese Weise blieben 18 Parkfelder für die Patienten. Die verbleibenden sieben Parkplätze in der Tiefgarage würde die Gemeinde als Besitzerin anderweitig vermieten.

Gemeinde ist die Besitzerin, Praxis die Mieterin

Während der Fragerunde möchte ein Votant wissen, weshalb die Ärzte am Rhein AG die Parkplätze nicht wie ursprünglich vorgesehen im Eigentum übernehmen werde.

«Wir wollten eine klare Trennung, um Komplikationen zu vermeiden»

sagt Lang. Auf diese Weise sei die Gemeinde Besitzerin und die Gemeinschaftspraxis nur Mieterin. Sollten allerdings nicht alle Parkplätze vermietet werden können, sei die Praxis bereit, zusätzliche Parkfelder zu mieten. «Sie sollen gebraucht werden», betont er.

Ein weiterer Anwesender wundert sich über die hohen Kosten. Gerade die für die Baugrube veranschlagten 110'000 Franken dünkten ihn extrem teuer.

«Hierbei handelt es sich um einen Kostenvoranschlag mit einer Genauigkeit von plus/minus zehn Prozent»

sagt Ingenieur und Bauherrenvertreter Marcel Brodtbeck von der BBS Ingenieure AG. Ein allfälliger Kiesverkauf hätten sie nicht eingeplant. Sollte es dazu kommen, würden diese Einnahmen dem Projekt zugutekommen. Er fügt hinzu: «Falls die Tiefgarage am Ende günstiger ist als geplant, ist sicher niemand böse.»

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