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Eine Schlaufe für alle Velofahrer in der Stadt Frauenfeld

Die Stadt gibt grünes Licht für den Radweg-Anschluss Lindenweg, der Teil des Fuss- und Veloverkehrskonzepts ist und den Gefahrenherd um die Rheinstrasse entschärfen soll.
Samuel Koch
Nach der Überführung der Murg können Velofahrer bald hinab und unter der Eisenbahn hindurch zum Lindenweg fahren.Bild: Andrea Stalder

Nach der Überführung der Murg können Velofahrer bald hinab und unter der Eisenbahn hindurch zum Lindenweg fahren.Bild: Andrea Stalder

Noch wuchert es am Hang westlich des alten Migrosgebäudes zwischen Bahnlinie und Bahnhofstrasse. Bald schon dürften für die Veloweg-Schlaufe von der Eisenbahnstrasse hinab zum Lindenweg die Bagger auffahren, denn der Stadtrat hat an seiner letzten Stadtratssitzung die noch ausstehende Arbeitsvergabe an die Frauenfelder K. Geiges AG und die Kreditfreigabe für EW- und Wasserwerkarbeiten beschlossen.

Das Projekt selber für Gesamtkosten in Höhe von rund 350'000 Franken genehmigte der Stadtrat bereits im vergangenen Herbst im Rahmen der Sanierung der Eisenbahnstrasse als Teil des Regionalen Radwegs.

Das Ohr für alle Velofahrer von der Eisenbahnstrasse hinab zum Lindenweg gehört zum städtischen Fuss- und Veloverkehrskonzept, welches für den Langsamverkehr etappenweise vereinzelte Gefahrenstellen beheben soll. Mit dem jetzigen Anschluss will die Stadt das für Velofahrer problematische Queren der Rheinstrasse verhindern und damit auf der Nordseite einen Zugang zum Bahnhof ermöglichen.

Betonstützmauer und Geländer für die Sicherheit

Die bestehende Fusswegverbindung zwischen Bahnhofstrasse und Lindenweg entlang der Murg wird auf eine Breite von 2,5 Metern ausgebaut. Ein Teil der Hecke wird entfernt, damit «eine grösstmögliche Schonung der geschützten Baumreihe erzielt werden kann», heisst es im Stadtratsbeschluss.

Thomas Müller, Stadtingenieur Frauenfeld. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Thomas Müller, Stadtingenieur Frauenfeld. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Geplant sind zudem ein Bankett von zirka 20 Zentimetern auf beiden Seiten des Weges sowie vereinzelte Terrainanpassungen. Für die Sicherheit zwischen der Unterführung SBB und der Bahnhofstrasse sind zudem eine neue Betonstützmauer mit einer Höhe von 1,6 bis 2 Metern sowie ein Geländer vorgesehen. Hinter dem Ärztezentrum Schlossberg richtet die Stadt laut Andreas Elliker, neuer Stadtrat für Bau und Verkehr, einen zusätzlichen Veloparkplatz ein.

Der jetzige Radweg-Anschluss Lindenweg ist laut Stadtingenieur Thomas Müller auch Teil des Agglomerationsprogrammes, weshalb sich der Bund finanziell an den Kosten beteiligt. Sobald die Bestätigung aus Bern in den nächsten Tagen eintrifft, dürfte der Radweg-Anschluss definitiv umgesetzt werden. Eine Einsprache, die während der öffentlichen Planauflage dagegen erfolgte, konnte der Stadtrat bereinigen.

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