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Eine neue Kühlzelle hält Lebensmittel für Bedürftige in Frauenfeld länger frisch

Der Verein RestEssBar sammelt Lebensmittel und gibt diese an Arme weiter. Der Hitzesommer brachte die Kühlschränke des Vereins an ihre Leistungsgrenzen. Eine neue Kühlzelle schafft nun Abhilfe und erhöht erst noch die Kapazität.
PD
Eigenhändig bauen die Vereinsmitglieder die Kühlzelle auf. (Bild: PD)

Eigenhändig bauen die Vereinsmitglieder die Kühlzelle auf. (Bild: PD)

Die Hitzewelle hat diesen Sommer auch die «RestEssBar» am Schaffhauserplatz in Frauenfeld erwischt. Die Kühlschränke der Non-Profit-Organisation kamen an ihre Grenzen, um die gesammelten Lebensmittel für Bedürftige noch genügend kühlen zu können. Deshalb haben sich die Betreiber entschlossen, die vier Kühlschränke durch eine neu installierte Kühlzelle abzulösen.

Der Verein RestEssBar Frauenfeld sammelt seit über drei Jahren Lebensmittel von lokalen Firmen und gibt diese an Bedürftige ab. So werden jährlich über zehn Tonnen Lebensmittel verwertet, die ansonsten im Abfall landen würden. Ehrenamtliche Helfer sammeln jeweils an vier Abenden in der Woche Lebensmittel für die «RestEssBar» ein.

Schweizweit gegen Foodwaste

Das Projekt «RestEssBar» setzt sich schweizweit zum Ziel, Foodwaste zu minimieren. Rund ein Drittel aller Lebensmittel, rund zwei Millionen Tonnen, werden in der Schweiz pro Jahr weggeworfen. Dieser Lebensmittelverschwendung will das Projekt mit konkreten Massnahmen entgegenwirken. An zwölf Standorten in der ganzen Schweiz existieren «RestEssBars», teils unter anderen Namen, die zwar lokal und voneinander unabhängig arbeiten, aber ein gemeinsames Ziel und Konzept verfolgen. So richten sich alle Lokalitäten nach gleichen Grundsätzen aus. So verstehen sich die «RestEssBars» in der gesamten Schweiz als Non-Profit-Organisationen, die parteipolitisch und konfessionell unabhängig arbeiten. Um für alle Bedürftigen verfügbar zu sein, geben die Betreiber die Lebensmittel immer gratis ab – unter Einhaltung der geltenden Vorschriften.

Spenden ermöglichen neuen Kühlschrank

Der Verein RestEssBar Frauenfeld konnte nun durch grosszügige Spenden genügend Kapital sammeln, um die neue Kühlzelle finanzieren zu können, ohne dass das Vereinsvermögen belastet worden wäre. Vereinspräsident Urs Geser, Aktuarin Patricia Zumsteg und Marc Meier als weiterer Helfer installierten die Kühlzelle eigenhändig in fünf Stunden. Mit der neuen Kühlzelle konnte die Kapazität gesteigert werden. Damit kann der Verein mehr Lebensmittel vor der Vernichtung retten und weitergeben.

Ein neues Projekt

Das nächste Ziel hat sich der Verein auch bereits gesetzt. Aktuell transportieren freiwillige Helfer die Lebensmittel mit eigenen Fahrzeugen zur Abgabestelle. In Zukunft strebt der Verein einen logistisch einfacheren und vor allem emissionsfreien Transport an. Deshalb möchte sich der Verein einen Kleintransporter mit Elektroantrieb anschaffen. Der Verein hofft, dieses Vorhaben mit dem eigenen Budget und externen Spenden im Verlaufe des nächsten Jahres realisieren zu können.

Weitere Infos unter www.restessbar-frauenfeld.ch.

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