Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Eine bäumige Überraschung für Mammern

Der Wagenhauser Gemeinderat schenkt den Nachbarn am Untersee eine Pappel. Der Baum steht ab Herbst in der Badi in Mammern, wo der Sturm im August vor einem Jahr beträchtliche Schäden anrichtete.
Margrith Pfister-Kübler
Wagenhauens Gemeindepräsident Harry Müller (links) übergibt Gemeindepräsident Hansjörg Lang für die Badi Mammern eine Säulenpappel, unterstützt durch Behördenmitglieder und überwacht durch Landschaftsgärtner Jürg von Känel (ganz rechts). Im Hintergrund das neue Badihaus. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Wagenhauens Gemeindepräsident Harry Müller (links) übergibt Gemeindepräsident Hansjörg Lang für die Badi Mammern eine Säulenpappel, unterstützt durch Behördenmitglieder und überwacht durch Landschaftsgärtner Jürg von Känel (ganz rechts). Im Hintergrund das neue Badihaus. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Vergangenen Samstag feierte Mammern das Fest «25 Jahre eigenständige politische Gemeinde». Zur Erinnerung an dieses Fest und als Zeichen der Verbundenheit überbrachte am Mittwoch Wagenhausens Gemeindepräsident Harry Müller in Begleitung des Gemeinderats eine Säulenpappel.

«Dieses Geschenk – ein Symbol für gedeihliches Leben – soll auch kommende Generationen an das Jubiläum und die Verbundenheit der Unterseegemeinden erinnern», sagte Wagenhausens Gemeindepräsident Mitte Woche in der Badi Mammern bei der Übergabe der Säulenpappel. Diese Pappel wird auch als Pyramidenpappel oder italienische Pappel bezeichnet; sie ist eine Variante der Schwarz-Pappel.

Beim grossen Unwetter letztes Jahr am 2. August wurden in der Badi Mammern nicht nur das Badihaus stark beschädigt, sondern auch Bäume entwurzelt. Der Schaden war gross. Jetzt ist bereits das neue Badihaus von Architekt Donatus Lauener zu bestaunen. Mammerns Gemeindepräsident Hansjörg Lang sagte bei der Übergabe der Pappel: «Danke für dieses sinnvolle Geschenk. Die Pappel wird zwischen dem Badihaus und dem alten Apfelbaum eingepflanzt.»

Dies allerdings erst im Herbst, denn Landschaftsgärtner und Forstwart Jürg von Känel legt Wert darauf, dass diese Pappel optimal in der Tiefe der Natur wurzeln darf und jetzt nicht möglicher Trockenheit ausgeliefert wird. Denn jeder Baum wächst, wie es die Natur ihm erlaubt. Erweitert werden die Möglichkeiten durch den Menschen und der Baum gehorcht dem mit Herzblut gestaltenden Gärtner. Als solcher wird Jürg von Känel eingestuft. Nach der Übergabe lud die Wagenhauser Gemeindebehörde noch zu einem Apéro ein mit Getränken, welche die Behörde mitgebracht hat – samt Gläsern.

Neues Badihaus

Für das neue Badihaus bewilligten an der Gemeindeversammlung im vergangenen November insgesamt 395 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einstimmig einen Investitionskredit von 425000 Franken. Geplant und umgesetzt wurde der Rundbau aus Holz vom Büro Lauener Baer Architekten aus Frauenfeld. Die Badi wird am Samstag, 7. Juli, neu eröffnet. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.