Ein Appell an die Kreativität der Beizer und Ladenbesitzer in Frauenfelds Innenstadt

Stadt Frauenfeld und IG Frauenfelder Innenstadt luden zu einer Infoveranstaltung über die Zukunft des Detailhandels.

Mathias Frei
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Retail-Expertin Doris Armellini spricht in der Konvikthalle zu «Trends im Detailhandel».

Retail-Expertin Doris Armellini spricht in der Konvikthalle zu «Trends im Detailhandel».

(Bild: Mathias Frei)

Da waren mehr als nur die üblichen Durchhalteparolen zu hören. Vielmehr wurden spannende Ansätze für einen modernen Detailhandel aufgezeigt. Zwei wichtige Personen fehlten zwar am Donnerstagabend an der Infoveranstaltung «Trends im Einzelhandel». Aber 33 Interessierte – Gewerbetreibende, Gastronomen, Hausbesitzer in der Altstadt – waren der Einladung von Stadt und IG Frauenfelder Innenstadt (IG Fit) in die Konvikthalle gefolgt.

Stadtpräsident Anders Stokholm und der angekündigte Referent Chalid El-Askher mussten ihre Teilnahme kurzfristig absagen. An Stelle von El-Askher sprach dessen Berufskollegin, die Retail-Expertin Doris Armellini, die bei El-Askhers Firma popupshops.com als Beirätin aktiv ist. Im Kontext der Innenstadtaufwertung «Miteinander Frauenfeld gestalten» erläuterte sie die sechs «K», nämlich Kundennutzen, Kuration, Kundenbindung, Kollaboration, Kanäle und Kennzahlen. Sie hielt fest:

«Wenn Sie in Zukunft eine überschaubare Gemeinschaft bilden, werden Sie bessere Chancen haben.»
Sabina Ruff, interimistische Leiterin Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung.

Sabina Ruff, interimistische Leiterin Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung.

(Bild: PD)

Mit ihren Ausführungen regte Armellini die Kreativität an und brachte Beispiele von Shopsharing von Bank und Bäckerei. Sabina Ruff, interimistische Leiterin des städtischen Amts für Kommunikation und Wirtschaftsförderung, sagte: «Die Stadt will für Ihre Ideen Hand bieten.» In der Fragerunde sprach sie Autofahren in Innenstädten die Zukunft ab. «Eine Generationenfrage.» Sie stellte Konzepte vor, wie das Produkt zum Kunden kommt – und nicht umgekehrt. Auch der Branchenmix in der Frauenfelder Innenstadt, niederschwellige Kollaborationen – am Beispiel des steirischen Vulkanlands – und Nachhaltigkeit respektive Regionalität waren Thema.

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